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Pohlheim: Unfallfahrer gesucht

Am Samstag verletzte ein schwarzer Kombi einen Jugendlichen bei einer Unfallflucht in Oppenrod. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Buseck: Jugendlicher im Alter von 15 Jahren angefahren – Fahrerflucht verübt

Am Samstag (31.8.) ereignete sich in Oppenrod ein Unfall, bei dem ein Jugendlicher verletzt wurde. Gegen 15.20 Uhr stieg ein 15-Jähriger an einer Haltestelle in der Hauptstraße (Haltestelle „Beethovenstraße“) aus einem Bus aus. Anschließend überquerte er die Straße. Ein schwarzer Kombi, der in Richtung Reiskirchen fuhr, fuhr ihm über den Fuß und streifte das Bein des Jugendlichen. Der Fahrer des Unfalls drehte sich nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen um, schrie den Verletzten an und flüchtete dann unerlaubt vom Unfallort. Der 15-Jährige wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnte jedoch noch am selben Tag entlassen werden.

Der bisher unbekannte Fahrer des Kombis wurde als etwa 50-60 Jahre alt beschrieben. Er hatte sehr kurze, grau-schwarze Haare, einen Drei-Tage-Bart und trug eine Brille. Er trug ein gelbes T-Shirt und sprach Hochdeutsch.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Informationen zum gesuchten Fahrer und dem schwarzen Kombi geben?

Zeugenhinweise werden von der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegengenommen.

Gießen: Einbruch in eine Arztpraxis

Zwischen Freitag (30.8.), 19 Uhr und Montag, 6 Uhr drang ein Unbekannter in Nebenräume einer Arztpraxis in der Frankfurter Straße 17 ein. Der Unbekannte brach eine Tür auf, nahm jedoch nichts mit und flüchtete unbemerkt aus dem Gebäude.

Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Beschlagnahmung von Kokain und Heroin

Bei erneuten Kontrollen im Rahmen der „Sicheres Gießen“ Maßnahmen beobachteten zivile Beamte der Gießener Kontrollgruppe zwei verdächtige Personen am Kirchenplatz. Bei einer weiteren Kontrolle am Samstag (31.8.) um 11.20 Uhr stellten sie bei einer 43-jährigen Frau drei Plomben Kokain sicher. Die andere Person, eine 37-jährige Frau, hatte eine Plombe Heroin dabei. Die Drogen hatten beide mutmaßlich kurz zuvor von einem Unbekannten gekauft, die Ermittlungen zu diesem Fall laufen. Die Beamten brachten beide Frauen zur Dienststelle, wo sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurden.

Pohlheim: Einbruch in einen Passat

In Watzenborn-Steinberg brach ein Unbekannter in einen VW ein. Zwischen Sonntag (1.9.), 11 Uhr und Montagmorgen, 7.15 Uhr schlug der Autoaufbrecher die Heckscheibe des geparkten Passats ein. Der Täter stahl Werkzeug aus dem Auto, das in der Herderstraße geparkt war, und entkam unerkannt.

Die Polizei fragt: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Sind Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?

Zeugenhinweise werden von der Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegengenommen.

Lich: Diebstahl von einer Baustelle

Aus einem Rohbau im Carl-Benz-Ring stahl ein Unbekannter Werkzeug und Kabel. Der Dieb gelangte vermutlich über ein Gerüst an ein Fenster im ersten Stock des Gebäudes. Durch dieses drang er in das Innere ein und entkam mit seiner Beute unbemerkt. Der Einbruch ereignete sich zwischen Donnerstag (29.8.), 7.30 Uhr und Freitag, 15 Uhr.

Die Ermittler vermuten, dass der Dieb zur Abtransport seiner Beute (u.a. zwei aufgerollte Kabeltrommeln) ein Fahrzeug benutzte. Zeugen werden gebeten, sich zu melden: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Sind Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Baustelle aufgefallen?

Zeugenhinweise werden von der Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430 entgegengenommen.

Pierre Gath

Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 im Jahr 2021 auf 22378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6321 im Jahr 2021 auf 6494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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