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Pohlheim: Unfallflucht in Gießen

Ein Autofahrer leistete Widerstand nach einer Unfallflucht in Rödgen. Die Polizei nahm ihn fest, nachdem er eine Polizistin verletzte.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Gießen: Widerstand nach Unfallflucht

In Rödgen verletzte ein 29-jähriger Autofahrer am Mittwochabend (10.7.) eine Polizistin und beschädigte die Kleidung eines Polizisten. Die Ordnungshüter ermittelten gegen 22.25 Uhr im Zusammenhang mit einer Unfallflucht und nahmen den Verdächtigen in der Bürgerhausstraße fest, gegen den er Widerstand leistete. Der Mann griff die Einsatzkräfte an und versuchte so, seine Festnahme zu verhindern. Dabei beschädigte er Teile der Uniform und verletzte die Polizeibeamtin leicht. Sie konnte ihren Dienst fortsetzen. Die Streife fesselte den deutschen Staatsangehörigen und brachten ihn zum Streifenwagen. Auf dem Weg dorthin stellte sich ihnen eine Angehörige in den Weg und leistete ebenfalls Widerstand, ohne jemanden zu verletzten. In der Folge mussten beide Personen mit zur Dienststelle. Dort wurde dem 29-jährigen Mann Blut abgenommen. Gegen beide Angreifer wurden zudem Strafverfahren eingeleitet.

Hinweise von Zeugen des Vorfalls nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegen.

Pohlheim: Autoaufbruch

Die Heckscheibe eines geparkten Audis in der Straße Zur Aue schlug ein Unbekannter am Mittwochmorgen (10.7.) ein. Der Dieb erbeutete bei seiner Tat in Watzenborn-Steinberg zwischen 7.30 Uhr und 9.30 Uhr mehrere Werkzeuge aus dem Auto. Er entkam unbemerkt. Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Grünberg: Gartenhütte aufgebrochen – Polizei gibt Tipps

Zwei Pedelecs und Zubehör klaute ein Unbekannter zwischen Mittwoch (10.7.), 15 Uhr und Donnerstag, 10.45 Uhr in der Ringstraße. Die Räder der Marken „Cube“ und „Moustache“ befanden sich in einer Gartenhütte. Diese hatte der Unbekannte zuvor aufgebrochen. Mit den Fahrrädern entkam er unbemerkt.

Die Ermittler fragen: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Sind dort Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Wer kann Angaben zum Verbleib der Räder machen?

Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430 entgegen.

Um es Dieben möglichst schwer zu machen, rät Ihnen die Polizei:

der Haustür in nichts nachstehen.

abstellen. Dies gilt auch zu Hause, in der Garage, im Keller, im Abstellraum usw.

gut konzipierte Fahrradständer an. Es ist darauf zu achten, dass diese Gegenstände nicht einfach aus der Verankerung zu lösen sind oder anderweitig gelockert werden können.

in der Wand festverschraubte Metallösen oder Ringe an. Diese gibt es mittlerweile auch, extra für diesen Zweck konzipiert, von Herstellern von Fahrradschlössern.

verschlossen sein.

Fahrradzubehörhandel empfohlen. Einfache Ketten mit Vorhangschlössern reichen nicht, da sie mit einem handelsüblichen Bolzenschneider oder anderem technischen Gerät in Sekundenschnelle geknackt werden können.

bauartbedingt möglich) zu entfernen.

Schutzmaßnahme an, da codierte Fahrräder, ohne die dazugehörigen Unterlagen, schwerer wieder zu verkaufen und damit unattraktiver zu klauen sind.

(Rechnung, Fahrradpass usw.) greifbar sind, damit die Polizei im Falle eines Diebstahls das Fahrrad zeitnah zur Fahndung ausschreiben kann.

Pierre Gath

Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Anstieg der Fallzahlen. Im Jahr 2021 wurden 13402 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 15523 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1321 im Jahr 2021 auf 1570 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1019 auf 1132, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62400 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 13.402 15.523
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.321 1.570
Anzahl der Verdächtigen 1.019 1.132
Anzahl der männlichen Verdächtigen 963 1.084
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 48
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 416 522

Quelle: Bundeskriminalamt

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