Unbekannte Täter beschmieren Bürogebäude mit Farbe und Schriftzügen, verursachen Sachschaden von mehreren tausend Euro. Staatsschutz ermittelt.
Politisch motivierte Sachbeschädigungen in Kassel-Waldau und -Bad Wilhelmshöhe

Kassel (ost)
Kassel-Waldau und -Bad Wilhelmshöhe:
In der Nacht von gestern auf heute haben unbekannte Täter zwei Bürogebäude in den Stadtteilen Waldau und Bad Wilhelmshöhe in Kassel, die auch von der Karriereberatung der Bundeswehr genutzt werden, mit Farbe und Schriftzügen beschmiert und eine Eingangstür beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Aufgrund des politischen Motivs hat der Staatsschutz der Kasseler Polizei die Ermittlungen übernommen.
Am frühen Morgen wurde die Polizei zunächst in die Falderbaumstraße in Waldau gerufen, nachdem dort um 5:45 Uhr die Beschädigungen entdeckt wurden. Die Täter hatten die Glasfüllung der Eingangstür mit einem Stein beschädigt und Beutel mit roter Farbe gegen die Fassade geworfen, bevor sie geflohen sind. Gegen 6:30 Uhr wurde dann die Sachbeschädigung in der Druseltalstraße in Bad Wilhelmshöhe festgestellt. Hier hatten die Unbekannten große Schriftzüge mit roter und schwarzer Farbe auf die Gebäudefassade und eine Fensterfront gesprüht, die die Wehrpflicht thematisieren.
Personen, die in der Nacht zum heutigen Donnerstag an den Tatorten verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder anderweitig Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei den Ermittlern des Staatsschutzes zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. Von den Verdächtigen waren 147 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle gemeldet, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. Von den Verdächtigen waren 130 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








