Die kostenlose Fahrrad-Codierung hilft bei Diebstahl und erschwert den Weiterverkauf. Experten informieren auch über Einbruchsschutzmaßnahmen.
Polizei bietet Fahrrad-Codierung und Einbruchschutzberatung in Hofgeismar an

Hofgeismar (ost)
Hofgeismar (Landkreis Kassel):
Die Polizei in Nordhessen wird am Bahnhof in Hofgeismar am Freitag, dem 14. August 2026, zwischen 12 und 18 Uhr, eine kostenlose Fahrrad-Codieraktion und einen Informationsstand zum Thema Einbruchsschutz anbieten.
Während der Fahrrad-Codierung wird eine spezifische Nummer in den Rahmen des Fahrrads eingraviert. Im Falle eines Diebstahls kann der Code der Polizei helfen, den rechtmäßigen Besitzer zu identifizieren. Dies erschwert es den Dieben erheblich, gestohlene Fahrräder weiterzuverkaufen. Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich, aber aufgrund der großen Nachfrage kann es zu Wartezeiten kommen, da die Codierung Zeit in Anspruch nimmt.
Bei dem Termin sollten ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) sowie ein Eigentumsnachweis für das zu codierende Fahrrad vorgelegt werden. Carbon- und Bambusrahmen können nicht codiert werden. Besitzer von E-Bikes und Pedelecs sollten den Akkuschlüssel mitbringen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Einstanzung des Codes an neueren Fahrrädern die Herstellergarantie beeinträchtigen kann. Interessierte sollten dies daher vorher mit ihrem Fahrradhersteller klären.
Zusätzlich werden die Fachberater der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen an einem Informationsstand Informationen zur technischen und elektronischen Sicherheit bezüglich Einbruchsschutz anbieten. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag kostenlos über verschiedene Präventionsthemen zu informieren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








