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Polizei zieht positives Fazit beim FIS Weltcupspringen in Willingen

Der Polizeieinsatz verlief friedlich mit nur wenigen Straftaten und zwei Ingewahrsamnahmen. Die Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften war entscheidend für den erfolgreichen Verlauf.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Am letzten Tag des Weltcupwochenendes beim Skispringen in Willingen kamen etwa 13.800 Zuschauer an die Mühlenkopfschanze. Bei ausgelassener Stimmung verfolgten sie den Wettkampf und feierten in guter Atmosphäre. Insgesamt verfolgten an den drei Tagen etwa 42.650 Zuschauer die Wettbewerbe an der Willinger Großschanze.

Nach zwei aus polizeilicher Sicht ruhigen Tagen verlief auch die Nacht von Samstag auf Sonntag außergewöhnlich friedlich. Der Polizei wurde trotz der großen Menge an feiernden Gästen, welche in der Nacht noch die Willinger Gastronomiebetriebe aufsuchten, nur zwei Körperverletzungen gemeldet. Gegen 21:30 Uhr schlug ein bislang unbekannter Mann zwei Personen, die im Festzelt an der Schanze feierten.

Im Tagesverlauf des Sonntags gab es bis auf zwei Diebstähle und die Entgegennahme von Fundsachen keine polizeilich relevanten Vorfälle.

Die An- und Abreise verlief nahezu ohne Behinderungen. Es waren ausreichend Parkplätze vorhanden. Auf den Parkplätzen in und um Willingen zählte die Polizei etwa 1600 Pkw, 80 Wohnmobile und 11 Reisebusse. Mit der Bahn reisten etwa 4250 Besucher an.

Die Rettungsdienste leisteten am Sonntag in 5 Fällen Hilfe. Es gab keine Transporte ins Krankenhaus, alle Personen wurden ambulant behandelt.

Insgesamt verliefen die drei Veranstaltungstage aus polizeilicher Sicht erfreulich störungsfrei und ohne besondere Vorkommnisse. Die Polizei musste nur sehr wenige Straftaten aufnehmen. Insgesamt wurden die Beamten zweimal wegen Körperverletzungsdelikten tätig. Außerdem nahmen die Beamten wenige Diebstähle auf.

Des Weiteren kam es zu zwei Ingewahrsamnahmen: Am Samstagnachmittag provozierte ein 24-jähriger Mann aus Brilon die Einsatzkräfte, indem er sie beleidigte und Bier in ihre Richtung schüttete. Auch einem Platzverweis kam der alkoholisierte Veranstaltungsbesucher nicht nach. Er wurde schließlich nach der Personalienfeststellung in einer Gewahrsamszelle der Polizeistation Korbach ausgenüchtert.

Eine weitere Person musste in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Gewahrsam genommen werden. Gegen 3 Uhr meldete ein Taxifahrer, dass er soeben aufgrund eines betrunkenen Fahrgastes, der ihn während der Fahrt abgelenkt hätte, einen Unfall verursacht habe. Der alkoholisierte Fahrgast habe daraufhin das Taxi verlassen und sei geflohen. Die hinzugezogene Streife der Polizeistation Korbach konnte den Mann wenig später in einem Graben liegend auffinden und nahm ihn zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeioberrat Dirk Eschinger, zog daher am Sonntagabend auch ein überaus positives Fazit: „Wir haben an diesem Wochenende wieder ein erfreulich friedliches Sportereignis erlebt. Unsere Einsatzstrategie hat sich auch in diesem Jahr bewährt. Die gute Zusammenarbeit mit dem Skiclub, der Gemeinde Willingen und aller am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte hat zum störungsfreien Verlauf dieses Sportfests beigetragen.“

Fundsachen, die im Laufe des Wochenendes bei der Polizei abgegeben wurden, können im Fundbüro der Gemeinde Willingen abgeholt werden.

Annika Heuschneider

Polizeihauptkommissarin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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