Beamte führen Personenkontrollen durch und nehmen zwei Tatverdächtige wegen Drogenhandels fest.
Polizeiaktion in Darmstadt

Darmstadt (ost)
Im Zuge der Innenstadtoffensive „Sichere Innenstadt“ führten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Südhessen, unterstützt von Einsatzkräften der Hessischen Bereitschaftspolizei, am Mittwoch (21.1.) umfangreiche Personenkontrollen im Bereich des Herrngartens und der umliegenden Gegend durch.
Zwischen 10 und 19.30 Uhr wurden insgesamt über 30 Personen von den Polizisten kontrolliert und mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen 15.30 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte eine 36-Jährige und einen 47-Jährigen beim mutmaßlichen Drogenhandel. Bei der folgenden Kontrolle fanden die Beamten bei der 36-Jährigen etwa fünf Gramm Heroin und Bargeld. Auch beim 47-Jährigen wurden sie fündig und entdeckten eine kleine Menge Heroin und Bargeld. Die Beamten nahmen beide vorläufig fest. Sie mussten eine erkennungsdienstliche Behandlung im Polizeipräsidium Südhessen über sich ergehen lassen und verbrachten dort die Nacht. Am Donnerstag (22.1.) wurden beide Verdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Danach wurden die beiden Verdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zusätzlich stellten die Beamten im Rahmen der Maßnahmen weitere Straftaten fest, darunter zwei Diebstähle und einen weiteren Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, wovon 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wovon 23.101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männliche und 2.027 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 7.004 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








