Streife stellt große Menge Kokain sicher, zwei Männer vorläufig festgenommen. Ermittlungen laufen.
Polizeiaktion in Frankfurt-Nied

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Abend (31. März 2026) hatte eine Streife das richtige Bauchgefühl, als sie zwei junge Männer in der Gegend der Oeserstraße kontrollierte und unter anderem eine große Menge Kokain sicherstellte.
Um 21:25 Uhr unterzog die Streife zwei Männer (25 und 20 Jahre alt) einer Personenkontrolle. Währenddessen ergriff der 25-Jährige spontan die Flucht, überquerte dabei mehrere Bahngleise und zwang die Beamten, die Verfolgung zu Fuß abzubrechen.
Dies stellte sich jedoch als nicht problematisch heraus, da der 25-Jährige sich vor seiner Flucht ordnungsgemäß auswies und seinen Ausweis den Einsatzkräften übergab.
In dem zurückgelassenen Rucksack des 25-Jährigen fand das Streifenteam anschließend über ein Viertel Kilogramm Kokain, sowie Haschisch und Marihuana. Außerdem wurde ein Reizstoffsprühgerät im Rucksack entdeckt und ebenfalls sichergestellt.
Der 20-jährige Begleiter wurde vorübergehend festgenommen, auch er hatte eine griffbereite Pfefferpistole bei sich.
Aufgrund der beschriebenen Umstände ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung bei beiden Männern an. Da sie nicht in Hessen wohnhaft waren, übernahm die örtlich zuständige Dienststelle in Baden-Württemberg die Maßnahmen vor Ort und stellte im Zuge der Durchsuchungen weitere Betäubungsmittel und Mobiltelefone sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige wieder freigelassen.
Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








