Fahnder durchsuchten Wohnungen und beschlagnahmten Drogen. Mehrere Personen werden strafrechtlich belangt.
Polizeiaktion in Reichelsheim/Erbach

Reichelsheim/Erbach (ost)
Im Zuge von Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsuchten Ermittler des Rauschgiftkommissariats K 34 in Erbach am Dienstag (21.01.) zwei Wohnungen in Reichelsheim und Erbach.
Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 54-jährigen Mannes in Reichelsheim stellten die Beamten etwa 250 Gramm eines weißen Pulvers sicher, das vermutlich Amphetamin ist, sowie Medikamente wie Opiate und Utensilien, die auf einen Drogenhandel hindeuteten. In der Wohnung eines 37-jährigen Mannes und einer 21-jährigen Frau aus der Kreisstadt fanden die Beamten insgesamt über 30 Gramm Methamphetamin, mehrere Gramm Haschisch und Marihuana sowie ebenfalls Utensilien, die auf einen Drogenhandel schließen lassen. Alle drei Personen werden nun in entsprechenden Strafverfahren zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.079 auf 17.106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








