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Polizeibericht: Einbrecher, Beamte angegriffen, Mann entblößt, Rechte Symbole

Ein Einbruch wurde vereitelt, Beamte wurden attackiert, ein Mann entblößte sich vor Passanten, rechte Symbole wurden gesprüht.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Grünberg: Ein Einbruch wird gestört

Am Samstag (18.1.) hörte eine Zeugin in der Ziegelstraße verdächtige Geräusche. Als sie gegen 17.45 Uhr genauer hinschaute, entdeckte sie zwei Einbrecher, die versuchten, die Kellertür eines Einfamilienhauses in der Straße Ziegelberg zu öffnen. Die beiden Unbekannten flüchteten daraufhin. Sie wurden als ziemlich jung (ungefähr 17-22 Jahre alt) beschrieben, beide waren sportlich und schlank. Sie trugen dunkle Kleidung, einer der beiden hatte blondes Haar.

Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat den Einbruchsversuch beobachtet? Sind die Täter vor der Tat oder bei der Flucht aufgefallen?

Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Langgöns: Polizeibeamte angegriffen

In der Schillerstraße besuchte gestern Mittag eine Streife der Polizeistation Gießen Süd eine 24-jährige Frau, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Sie lehnte es ab, die Strafe zu zahlen und so einer Verhaftung zu entgehen. Stattdessen griff sie die Einsatzkräfte an. Sie traf einen Beamten am Bein und eine Beamtin am Oberkörper. Außerdem biss sie einem Polizisten in die Hand. Die Beamten wehrten den Angriff ab, erlitten leichte Verletzungen, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. Die Frau blieb unverletzt. Letztendlich zahlte sie die ausstehende Summe und vermied so ihre Festnahme. Allerdings erwartet die eritreische Staatsangehörige nun ein neues Strafverfahren.

Gießen: Exhibitionistischer Vorfall

Gegen 14 Uhr gestern traf eine Passantin in der Bahnhofstraße auf einen Mann, der sie ansprach und nach Kleingeld fragte. Dabei hatte der Unbekannte seine Hose heruntergezogen und schien zu masturbieren. Die 34-jährige Frau ignorierte den Mann und informierte später die Polizei. Der Vorfall ereignete sich ungefähr in Höhe von C&A. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Mann auch weitere, bisher unbekannte Personen in diesem Bereich angesprochen.

Der Täter wurde als etwa 165 cm groß und 60-65 Jahre alt beschrieben. Er hatte eine normale Figur mit Bauchansatz und sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Zur Tatzeit trug er eine Lederjacke, einen schwarzen Pullover, eine Jeans und darunter Boxershorts.

Die Polizei fragt: Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Hinweise zur Identität des Mannes geben? Wer wurde ebenfalls angesprochen?

Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Lollar: Rechtsextreme Symbole gesprüht

Ein Unbekannter sprühte Hakenkreuze und rechte Parolen mit Farbe auf die Pflastersteine der Marburger Straße. Der Vorfall ereignete sich zwischen Freitag (17.1.), 12 Uhr und Samstag, 17 Uhr, in Höhe der Hausnummer 30.

Die Polizei fragt: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Hinweise zum unbekannten Täter geben?

Die Ermittler bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in der Region Hessen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 verzeichnet wurden, im Vergleich zu 237 männlichen und 30 weiblichen Verdächtigen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 auf 130. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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