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Polizeieinsätze beim FIS Weltcupspringen in Willingen

Der 2. Tag des Weltcupspringens verlief ruhig. Nur wenige Polizeieinsätze am Samstag und in der Nacht zuvor, insgesamt keine Straftaten bis 20.00 Uhr.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Auch der 2. Tag des Weltcupspringens in Willingen verlief aus polizeilicher Sicht erfreulich ruhig. Am Samstag und in der Nacht davor kam es nur zu wenigen Polizeieinsätzen.

Am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag kam es lediglich zu vereinzelten Einsätzen der Polizei. Einmal musste bei einem alkoholbedingten Streit zwischen Jugendlichen eingegriffen werden. Gegen 21.00 Uhr kam es zu einer Körperverletzung im Bereich der Mühlenkopfstraße und gegen 23.00 Uhr zu einem Diebstahl im Festzelt. Weitere Straftaten wurden bis Samstagmorgen nicht angezeigt.

In Willingen-Rattlar ereignete sich gegen 02.00 Uhr ein Verkehrsunfall ohne Personenschaden. Ansonsten gab es in der Nacht zu Samstag keinen weiteren besonderen Vorkommnissen.

Mehr als 22.000 Skisprungfans sorgten am Samstag für eine stimmungsvolle und ausgelassene Atmosphäre an der Mühlenkopfschanze in Willingen

Zu einer kurzen Störung kam es gegen 11.45 Uhr, da aufgrund der Witterung Schnee und Eis von dem „Skywalk“ fiel. Zum Schutz der Zuschauer wurde der Gefahrenbereich unter der Hängebrücke von der Polizei und dem Sicherheitsdienst freigehalten und abgesperrt. Dadurch gab es auch einen kurzzeitigen Rückstau im Bereich des Zuschauereinlasses. Nachdem der „Skywalk“ durch den Veranstalter von Schnee und Eis befreit wurde, konnte der gesperrte Zuschauerbereich gegen 12.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Am Samstag registrierte die Polizei bis 20.00 Uhr keine Straftaten.

Ein 24-Jähriger hatte die Einsatzkräfte mehrfach provoziert. Dem alkoholisierten Mann wurde ein Platzverweis erteilt, dem er nicht nachkam. Da er weiterhin aggressiv war, musste er in Polizeigewahrsam genommen werden.

An- und Abreise verliefen dank des bewährten Verkehrskonzeptes ohne größere Behinderungen. Lediglich zu den Spitzenzeiten, insbesondere bei der Abreise, kam es zu kurzzeitigen Rückstaus und Behinderungen. Viele Besucher haben die angebotenen Reisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt. Die mit Pkw angereisten Zuschauer hielten sich an die Beschilderungen und die Hinweise von Polizei und freiwilliger Feuerwehr.

Auch bei der Parksituation gab es keine größeren Probleme. Es waren ausreichend Parkplätze vorhanden. Auf den Parkplätzen in und um Willingen zählte die Polizei 2.350 Autos, 145 Wohnmobile und 41 Reisebusse. Von den Parkplätzen kamen viele Zuschauer mit den Pendelbussen an die Mühlenkopfschanze. Das ÖPNV-Angebot wurde sehr gut genutzt. Über 6.800 Besucher reisten mit der Bahn an.

Sehr zufrieden zeigte sich dann auch der Einsatzleiter der Polizei am Samstagabend:

„Das gemeinsame Sicherheitskonzept hat auch heute wieder für einen störungsfreien Ablauf der Sportveranstaltung gesorgt. Gemeinsam mit dem Veranstalter, den Rettungskräften und dem Sicherheitsdienst haben wir eine friedliche und sichere Veranstaltung ermöglicht“, resümierte Polizeioberrat Dirk Bartoldus, Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.

Für den morgigen Sonntag werden nochmal über 12.000 Zuschauer erwartet. Polizei und Veranstalter empfehlen, frühzeitig anzureisen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Zuschauer, die mit Pkw anreisen, folgen bitte der Beschilderung und den Hinweisen der Polizei.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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