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Polizeieinsatz in Darmstadt führt zu Festnahmen

Streit zweier 13-Jähriger eskaliert, führt zu Wohnungsdurchsuchung und Drogenverdacht. Weitere Festnahme nach Verdacht auf illegalen Aufenthalt in Deutschland.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Beamte des 1. Polizeireviers in Darmstadt haben am Dienstagabend (23.4.) einen 13-Jährigen in der Innenstadt von Darmstadt vorübergehend festgenommen und auch ein Verfahren gegen seinen Erziehungsberechtigten eingeleitet. Auf dem Weg zurück zur Wache gab es außerdem eine weitere Festnahme.

Um 21.30 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf eine Schlägerei im Bereich der Haltestelle “Schulstraße”. Zwei Streifenteams machten sich auf den Weg und trafen vor Ort auf zwei 13-jährige Jungen, die in einen Streit geraten waren. Nach ersten Erkenntnissen war der Diebstahl eines Handys der Auslöser für den Streit zwischen den beiden. Der mutmaßliche Täter übergab den Polizeibeamten die gestohlene Beute. Doch damit war es nicht getan. Als die Polizeistreifen den Minderjährigen seinen Erziehungsberechtigten übergeben wollten, führte dies zu einer Wohnungsdurchsuchung und Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des Drogenhandels. In den Geschäftsräumen und der Wohnung fanden die Polizisten, die Unterstützung von einem Diensthund und Mitarbeitern der Stadtpolizei erhielten, über 13.900 Euro, mehr als 40 Gramm verkaufsfertig abgepacktes Haschisch und Marihuana sowie 32 Paletten Getränkedosen ohne Pfandetikett und stellten diese sicher. Der 48-jährige Erziehungsberechtigte wurde daraufhin festgenommen und für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen zur Wache gebracht. In dem eingeleiteten Verfahren muss er sich nun strafrechtlich verantworten.

Doch das war noch nicht alles. Auf dem Rückweg zur Dienststelle bemerkte die Polizeistreife in der Kirchstraße, wie eine männliche Person aus dem Fenster einer Erdgeschosswohnung kletterte und weglief. Da ein vorheriger Einbruch nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Mann verfolgt und schließlich festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass kein Einbruch stattgefunden hatte, aber der festgenommene 39-Jährige sich vermutlich illegal in Deutschland aufhielt. Warum der Mann aus dem Fenster gestiegen und weggelaufen ist, wird durch weitere Untersuchungen geklärt werden müssen.

Kontakt:

Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Sebastian Trapmann
Telefon: 06151 / 969 – 13200
Mobil: 0173 / 659 6516
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 23.331 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.820, wovon 17.704 männlich und 2.116 weiblich waren. Darüber hinaus gab es 6.321 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, wovon 17.079 männlich und 2.089 weiblich waren. Es gab 6.494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 70.510 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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