Ein 33-Jähriger löste in der Nacht zum Dienstag einen Polizeieinsatz aus, als er in seiner Wohnung laut Musik spielte und mit einer Pistole hantierte.
Polizeieinsatz in Lampertheim

Lampertheim (ost)
Ein 33-jähriger Mann hat in der Nacht zum Dienstag (23.12.) einen Vorfall verursacht, der einen Polizeieinsatz auslöste. Gegen 3.30 Uhr informierten Zeugen die Polizei darüber, dass laute Musik in einer Wohnung in der Wormser Straße gespielt wurde.
Als die Beamten versuchten, mit dem vermeintlichen Ruhestörer zu sprechen und zu seiner Wohnung gingen, hörten sie einen Schuss aus der Wohnung. Kurz darauf öffnete der Mann die Tür mit einer Pistole in der Hand. Nachdem die Beamten schnell reagierten und die Schusswaffe bedrohten, warf der 33-Jährige die PTB-Waffe weg und wurde festgenommen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Der Mann war betrunken. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille. In der Wohnung fanden die Beamten unter anderem eine weitere PTB-Waffe, eine Armbrust, einen Teleskopschlagstock und eine Machete. Die Polizei konfiszierte die Gegenstände. Anschließend brachten die Beamten den 33-Jährigen zur Polizeiwache, wo er einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene wieder freigelassen und wird sich nun unter anderem wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








