Ein Autoinsasse mit Schusswaffe führte zu einem nächtlichen Einsatz. Die Beamten fanden eine Schreckschusspistole und Munition, jedoch wurde niemand bedroht oder verletzt.
Polizeieinsatz in Raunheim

Raunheim (ost)
Die Information über einen Insassen eines Autos mit einer offensichtlichen Schusswaffe führte in der Nacht zum Samstag (21.03.) zu einem Einsatz der Polizei.
Um 1.15 Uhr wurden die Polizeibeamten zur Flörsheimer Straße gerufen. Passanten hatten gemeldet, dass ein Insasse eines Fahrzeugs mit insgesamt vier Personen eine Schusswaffe zeigte und das Magazin entfernte. Die Gesetzeshüter waren schnell vor Ort und trafen das Auto in der Nähe an. Sie entdeckten daraufhin eine Schreckschusspistole mit Munition, für die der 19-jährige mutmaßliche Täter eine waffenrechtliche Erlaubnis besaß. Nach dem aktuellen Stand wurde niemand bedroht oder verletzt.
Dennoch sicherten die Beamten die Waffe und die Patronen im Rahmen der Gefahrenabwehr. Die zuständige Waffenbehörde wird nun von der Polizei über weitere Maßnahmen informiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Fälle auf 229, wobei 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 267, davon 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








