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Polizeieinsatz in Schaafheim

Ein 64-Jähriger löst einen Polizeieinsatz aus, indem er eine Schreckschusswaffe auf die Beamten richtet. Trotz seines hohen Alkoholpegels konnte er widerstandslos festgenommen werden.

Foto: Depositphotos

Schaafheim (ost)

Am Dienstagabend (12.8.) hat ein 64-Jähriger einen großen Polizeieinsatz verursacht. Um 19.30 Uhr riefen Zeugen über den Notruf die Polizei an und berichteten, dass zwei Personen im Müllerweg laut stritten. Als die Beamten versuchten, mit den beiden zu sprechen und zur Wohnung des 64-Jährigen gingen, zeigte dieser bei Öffnen der Tür eine Schreckschusswaffe in Richtung der Einsatzkräfte. Dank der schnellen Reaktion der Beamten konnte der 64-Jährige ohne Widerstand festgenommen werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Mann war stark betrunken. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Anschließend brachten die Beamten den 64-Jährigen zur Polizeiwache, wo er sich einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Maßnahmen unterziehen musste. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er danach in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die Schreckschusswaffe wurde beschlagnahmt. Der 64-Jährige wird sich in einem Strafverfahren wegen des Verdachts auf Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen hatte im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen, im Vergleich dazu sind die Zahlen in Hessen vergleichsweise niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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