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Polizeikontrolle auf A67 in Lorsch

Polizei kontrolliert Lastwagen auf Rastanlagen in Lorsch. Nur fünf LKW ohne Beanstandungen, viele Verstöße bei Lenk- und Ruhezeiten.

Beispielbild
Foto: Presseportal.de

Lorsch (ost)

Experten der Polizei für den Bereich Güterverkehr haben in der Nacht zum Mittwoch (26.8.) mehrere Lastwagen auf den Rastanlagen Lorsch-Ost und Lorsch-West überprüft. Zwischen 18 Uhr am Dienstag und 1 Uhr am Mittwoch wurden insgesamt 26 Fahrzeuge von der Autobahn abgeleitet und kontrolliert.

Das Resultat: 21 Fahrzeuge und ihre Fahrer hielten sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften oder entsprachen nicht den Regeln. 18 Verstöße wurden im Bereich der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt. In mehreren Fällen war die Ladung der Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß gesichert. Die Beamten leiteten mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die LKW-Fahrer und die Spediteure ein. In sechs Fällen mussten die Fahrer eine Kaution in Höhe von insgesamt knapp 6000 Euro hinterlegen, da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnten. Eine Spedition musste vor Ort eine Strafe von 1650 Euro zahlen, da sie durch die Art ihres Transports einen illegalen Wettbewerbsvorteil erlangt hatte. In vier Fällen waren die Verstöße und Mängel so schwerwiegend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste.

Die Fahrt eines Holzlastwagens an der Rastanlage endete, da die Ladung nicht ausreichend gesichert war. Statt der erforderlichen 41 Zurrgurte waren nur 12 am Fahrzeug angebracht. Da der Fahrer keine Antirutschmatten benutzte, waren diese 12 Gurte nicht ausreichend. Außerdem hatte er die Lenk- und Ruhezeiten nicht korrekt eingehalten.

Ein Schwertransport musste seine Fahrt vorübergehend unterbrechen, da die Genehmigung für den Transport nicht ausreichte. Er hatte ein großes Baustellengerät geladen, das allein ein Gewicht von über 62 Tonnen hatte. Das gesamte Fahrzeug wog 110 Tonnen mit seiner Ladung und war auch hier nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Unternehmer musste zunächst eine passende Genehmigung erhalten und der Fahrer musste entsprechend nachsichern.

Bei der Kontrolle eines weiteren Lastwagens fielen den Beamten mehrere Mängel auf, sodass auch für diesen die Fahrt vorerst endete. Dem Fahrer wurde Zeit gegeben, die Defekte zu beheben und sich dann erneut bei der Polizei zu melden. Anschließend hatte die Polizei die Möglichkeit, den Zustand des Fahrzeugs erneut vor Ort zu überprüfen und gegebenenfalls die Weiterfahrt zu erlauben.

Insgesamt waren 35 Beamtinnen und Beamte an der Kontrolle beteiligt. Neben den südhessischen Kräften waren auch Polizisten aus Westhessen und Südosthessen im Einsatz. Beamte aus den benachbarten Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg waren ebenfalls an den Kontrollen beteiligt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstand, machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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