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Polizeikontrolle im Lahn-Dill-Kreis

Beamte kontrollieren gewerblichen Güterverkehr auf Verstöße. 58 Fahrzeuge überprüft, 15 Ladungssicherungsverstöße festgestellt.

RVD-Kontrolle
Foto: Presseportal.de

Giessen (ost)

Herborn: Kontrolle von Gefahrgut durch Polizei und Landkreise

Am Dienstag (24.02.2026) führten Polizeibeamte der Regionalen Verkehrsdienste Lahn-Dill und Marburg gemeinsam mit Mitarbeitern der Gefahrgutüberwachungen des Lahn-Dill-Kreises und des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie des Regierungspräsidiums Gießen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs auf dem Parkplatz Hörbach durch. Der Fokus der Überprüfung lag auf dem Thema „Gefahrgut“. Insgesamt wurden 58 Fahrzeuge einer genauen Inspektion unterzogen. Dabei wurden unter anderem 15 Verstöße gegen Ladungssicherungsvorschriften und ebenso viele Verstöße gegen Sozialvorschriften im Straßenverkehr festgestellt. Die Ordnungshüter untersagten zunächst die Weiterfahrt von 14 Lkw. Zwölf Lkw waren zu schnell unterwegs. Der „Spitzenreiter“ in dieser Kategorie war der Fahrer eines deutschen Lastwagens, dessen Ladung zudem völlig ungesichert war. Bei erlaubten 60 km/h fuhr er mit 90 km/h. Daher erwarten den Fahrer nun ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Lahnau: Diebstahl von Kabeln und Elektroschrott

Kurz vor Mitternacht beschädigten Unbekannte am Dienstag (24.02.2026) den Zaun eines Firmengeländes „Vor dem Polstück“ in Waldgirmes. Anschließend luden sie Kabel und Elektroschrott in zwei Fahrzeuge und fuhren gegen 00:45 Uhr (Mittwoch, 25.02.2026) davon. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wetzlar zu melden (Tel.: 06441 9180).

Wetzlar: Betrügerische Anrufe führen zu Diebstahl von mehreren Tausend Euro

Am Mittwochmorgen (25.02.2026) meldeten sich Betrüger telefonisch bei einer älteren Dame in Wetzlar. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Hausbank aus und behauptete gegenüber der Rentnerin, dass derzeit Falschgeld im Umlauf sei. Er fragte nach Bargeld im Haus. Ein Bankmitarbeiter sei auf dem Weg, um das vorhandene Bargeld zu überprüfen. Kurz darauf erschien der falsche Bankangestellte an der Adresse der Dame, nahm unter dem Vorwand der Prüfung mehrere Tausend Euro Bargeld entgegen und überredete die Frau, ihm ihre Bankkarte mit dazugehöriger PIN zu geben. Mit der Karte hob er an einem Geldautomaten weitere 1.000 EUR ab.

Die Polizei empfiehlt, keine Informationen über Vermögensverhältnisse preiszugeben. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Sie am Telefon sind. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie Ihre Bank selbst an. Suchen Sie die Telefonnummer eigenständig heraus. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie Verwandte, Nachbarn oder andere vertrauenswürdige Personen hinzu. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Polizei, auch über Notruf 110. Weder die Polizei noch Ihre Bank werden Sie jemals auffordern, Geld oder Wertgegenstände, auch nicht zur angeblich „vorübergehenden Verwahrung“, auszuhändigen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Darüber hinaus wird empfohlen, Angehörige und Bekannte über Betrugsmaschen zu informieren. Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug finden Sie auch unter www.polizei-beratung.de.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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