Beamte kontrollierten 47 Personen und stellten Haschisch, Bargeld und Reizgaspistole sicher.
Polizeikontrolle in Darmstadt

Darmstadt (ost)
Im Zuge des Sofortprogramms „Sichere Innenstadt“ führten Polizeibeamte aus Darmstadt, unterstützt von Einsatzkräften der hessischen Bereitschaftspolizei, am Donnerstagmittag (20.8.) Kontrollen im Innenstadtbereich durch. Besondere Aufmerksamkeit galt diesmal den größeren Fahrradabstellplätzen. Insgesamt wurden zwischen 14.00 und 18.00 Uhr 47 Personen und 19 Fahrräder von den Ordnungshütern überprüft.
Auch in der Alsfelder Straße überwachten zivile Polizisten die Fahrradständer und den Parkplatz eines Schwimmbads. Gegen 17.50 Uhr sollten dort drei Männer an einem Fahrzeug kontrolliert werden, als sie die Flucht ergriffen. Ein 25-jähriger Mann konnte eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Ermittler etwa 15.000 Euro Bargeld. Er und seine beiden Begleiter hatten außerdem bei der Flucht einen Rucksack weggeworfen, in dem ebenfalls eine fünfstellige Summe Bargeld sowie mehrere hundert Gramm Haschisch gefunden wurden. Die Beamten stellten unter anderem weiteres Bargeld, mehrere Mobiltelefone und eine Reizgaspistole im und um das Auto der Männer sicher. Der 25-jährige Mann wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Wache gebracht. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Handel in nicht geringer Menge eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, von denen 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer und 2.027 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








