Mitarbeiter der Kriminalinspektion überprüfen Schüler auf Verstöße gegen Gesetze und Schulordnung. Weiterhin geplante Kontrollen in den kommenden Wochen und Monaten.
Polizeikontrollen an Schulen im Wetteraukreis

Friedberg (ost)
Die Polizei hat Schülerinnen und Schüler kontrolliert
In Altenstadt, Gedern und Bad Nauheim wurden Mitte März von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionalen Kriminalinspektion Wetterau, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen der Polizeistation Büdingen und dem Schutzmann vor Ort Bad Nauheim, hauptsächlich jugendliche Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schulen im Wetteraukreis überprüft. An einer Gesamtschule in Altenstadt und an einer Schule in Gedern wurden 24 Schülerinnen und Schüler kontrolliert. Dabei wurden bei den unter 18-jährigen ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und in zwei anderen Fällen mitgeführte Tierabwehrsprays festgestellt. Außerdem wurden mehrere Verstöße gegen die Schulordnung, wie das Mitführen von Zigaretten und E-Zigaretten sowie das unerlaubte Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit, registriert. Nur wenige Tage nach der Kontrolle im Ostkreis überprüften die Polizistinnen und Polizisten auch drei Schulen in Bad Nauheim. Insgesamt konnten an den drei Lehranstalten 26 Schülerinnen und Schüler genauer unter die Lupe genommen werden. Auch an diesem Tag wurden die Polizisten fündig. In zwei Fällen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das BtMG erstattet. Für einen der Schüler, der mit Betäubungsmitteln angetroffen wurde, endete der Schultag früher. Er wurde zur Polizeistation nach Friedberg gebracht. Ein 19-jähriger Schüler wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verfolgt. Er führte auf dem Weg zur Schule einen Schlagstock mit sich. Aufgrund der Ergebnisse der Kontrollen an mehreren Bildungseinrichtungen wird die Kriminalpolizei im Wetteraukreis auch in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin Schulkontrollen durchführen.
Bad Nauheim: Betrüger entlarvt
Am Mittwoch (03.04.2024) durchschaute eine aufmerksame Bad Nauheimerin den Trick zweier Gauner, von denen sich einer als Mitarbeiter der Stadt ausgab. Gegen 09:45 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Haustür der Dame und gab vor, die Wasserleitungen in der Wohnung warten zu müssen. Der Unbekannte ging dann mit der Hausherrin ins Bad und versuchte sie dort abzulenken, während ein zweiter Täter die Wohnung betrat und ungesehen ins Schlafzimmer gelangen wollte. Die wachsame Seniorin bemerkte dies jedoch und forderte beide Personen entschieden auf, die Wohnung zu verlassen. Unverrichteter Dinge entfernten sich die beiden Männer. Die Polizei rät dazu, sich zu vergewissern, ob es sich tatsächlich um Mitarbeiter der Stadt handelt, bevor man fremde Personen ins Haus lässt. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Haustür wirklich geschlossen ist und sich keine weiteren Personen unbemerkt ins Haus begeben können. Zeugen, die am Mittwochvormittag auffällige Personen im Bereich der Hochwaldstraße in Bad Nauheim gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Friedberg zu melden (Tel.: 06031 6010).
Bad Vilbel: Einbrecher in Bad Vilbel aktiv
In der Paul-Ehrlich-Straße in Bad Vilbel hatte es in der Nacht zu Donnerstag (04.04.2024) ein Einbrecher auf mehrere Wohnhäuser abgesehen. An insgesamt vier Wohnhäusern versuchte der unbekannte Mann, durch die Hauseingangstür einzudringen. An drei verschlossenen Haustüren scheiterte er. Bei einem Wohnhaus gelang es dem Täter jedoch, durch die Hauseingangstür ins Haus zu gelangen. Zum Diebesgut können derzeit keine genauen Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei folgt derzeit Hinweisen, dass es sich bei dem Täter um einen etwa 30-jährigen Mann mit dunklen Haaren und Bart handeln könnte. Die Person soll eine rot-graue Jacke getragen haben. Die Polizei bittet Zeugen, die den Mann bei der Tatausführung oder in der Nähe des Tatortes gesehen oder andere Beobachtungen in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr gemacht haben, sich telefonisch unter 06031 6010 bei der Kriminalpolizei in Friedberg zu melden. Außerdem rät die Polizei dazu, die Hauseingangstüren nach Möglichkeit abzuschließen, um zu verhindern, dass Täter mit einfachen Mitteln unverschlossene Türen öffnen können.
Wöllstadt: Gewalt beim Spielen – Zeugen gesucht
Am Ostersonntag (31.03.2024) gegen 17:40 Uhr gerieten mehrere Kinder, die gemeinsam Fußball auf dem Sportplatz in Ober-Wöllstadt spielten, in Streit. Der Vater eines der Kinder zog daraufhin einen 10-jährigen Jungen an seiner Kleidung hinter sich her und schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht. Eine unbeteiligte Frau, die sich ebenfalls mit Kindern auf dem Sportgelände aufhielt, ging dazwischen und diskutierte anschließend mit dem Mann. Die Dame ist eine wichtige Zeugin für die weiteren Ermittlungen und wird gebeten, sich bei der Polizeistation Friedberg zu melden. Weitere Zeugen können sich unter Tel.: 06031 6010 ebenfalls an die Friedberger Polizei wenden.
Nidda: Stromkästen beschädigt
Am Freitag (22.03.2024) wurden in Nidda/Harb, in der Karlsbader Straße in Höhe der Hausnummer 13, zwei Stromverteilerkästen von einem unbekannten Fahrzeug zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr angefahren. Der Fahrer fuhr anschließend mit seinem Wagen davon, ohne den Unfall zu melden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 3.500 Euro. Die Polizeistation Büdingen sucht daher nach Unfallzeugen. Hinweise können telefonisch unter 06042 96480 gegeben werden.
Karben: Audi beschädigt
Die Polizeistation Bad Vilbel sucht Zeugen einer Verkehrsunfallflucht in der Heitzhöfer Straße in Karben. Dort wurde ein schwarzer Audi A5 am vergangenen Donnerstag (28.03.2024) zwischen 13:30 Uhr und 17:30 Uhr in Höhe der Hausnummer 25 abgestellt. Ein unbekanntes Fahrzeug streifte den geparkten Wagen im Vorbeifahren. Ein Unfallbericht wurde nicht erstellt. Der entstandene Schaden am Audi wird auf 6.000 Euro geschätzt. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei Bad Vilbel unter Tel.: 06101 54600 entgegen.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 auf 22378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








