Die Polizei führte umfangreiche Verkehrskontrollen durch. 12 Ordnungswidrigkeiten und eine Strafanzeige wurden festgestellt.
Polizeikontrollen in Darmstadt

Darmstadt (ost)
Am Mittwoch (25.6.) haben die Einsatzkräfte des 1. Polizeireviers in Darmstadt zusammen mit der Bereitschaftspolizei umfangreiche Verkehrskontrollen in Darmstadt durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit galt der Überprüfung der Fahrer und der Fahrzeuge. Zwei Sachverständige waren vor Ort, um die technischen Veränderungen zu bewerten.
Insgesamt wurden 61 Fahrzeuge und 92 Personen kontrolliert. Es gab 14 negative Drogentests. 12 Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt und in einem Fall wurde eine Verkehrsstrafanzeige erstattet. Vier Fahrer wurden abgeschleppt.
Zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr wurde am Ostbahnhof in Darmstadt eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet. Es gab einige Beanstandungen.
In einem Fall hatten vier Reifen keine Zulassung. Der Fahrer wechselte sie vor Ort.
Ein anderes Fahrzeug hatte ein nicht genehmigtes Fahrwerk und nicht zugelassene Reifen. Zudem wurden zwei Kinder ohne Sicherung transportiert. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt.
Ein drittes Fahrzeug hatte ebenfalls keine Betriebserlaubnis aufgrund von Distanzscheiben und veränderter Bereifung. Es wurde ebenfalls abgeschleppt.
Später fand in der Holzstraße von 19.00 Uhr bis 22.45 Uhr eine weitere Kontrollstelle statt. Ein Fahrzeug verlor die Betriebserlaubnis wegen Problemen mit den Scheinwerfern, Betriebsstoffaustritt und abgefahrenen Reifen.
Bei einem anderen Fahrzeug wurden unzulässige Felgen festgestellt und es gab keinen gültigen Versicherungsschutz. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, werden solche Kontrollen weiterhin durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








