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Polizeikontrollen in Darmstadt

Beamte führen umfangreiche Personenkontrollen im Rahmen der „Sichere Innenstadt“ Offensive durch, Drogen und Fahrräder sichergestellt

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Im Zuge der Innenstadtoffensive „Sichere Innenstadt“ haben Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Südhessen am Dienstag (28.4.) mit Unterstützung von Einsatzkräften der Hessischen Bereitschaftspolizei umfangreiche Personenkontrollen im Bereich des Herrngartens und der umliegenden Straßen durchgeführt.

Zwischen 10:00 und 18:00 Uhr wurden insgesamt 25 Personen überprüft und es wurden verschiedene Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Während der Kontrollen und Durchsuchungen haben die Einsatzkräfte bei einem 39-jährigen Mann mehrere Cracksteine sichergestellt. Aufgrund der Umstände besteht der Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Der Mann wird nun in einem Strafverfahren zur Rechenschaft gezogen.

Zusätzlich ist den Beamten in der Schleiermacherstraße ein 36-jähriger Mann aufgefallen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzt. Zudem wurde bei der Durchsuchung eine kleine Menge Crack gefunden. Der Tatverdächtige wurde zur Wache gebracht, wo Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

In zwei weiteren Fällen haben die Einsatzkräfte Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, nachdem sie bei einer 70-jährigen Frau Heroin und bei einem 30-jährigen Mann außerdem Crack sichergestellt hatten.

Zusätzlich sind den Beamten während der Kontrollen fünf Fahrräder aufgefallen, die vorübergehend sichergestellt wurden. Durch weitere Ermittlungen soll nun festgestellt werden, ob die Fahrräder möglicherweise aus Straftaten stammen könnten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 19133. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen. In Hessen waren die meisten Verdächtigen männlich, wobei 17106 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden, im Vergleich zu 2027 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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