Polizeidirektion Groß-Gerau führt Kontrollen in der Innenstadt durch, erhöht Sicherheitsgefühl der Bürger.
Polizeikontrollen in Rüsselsheim

Rüsselsheim (ost)
Zwei Einheiten der Polizeidirektion Groß-Gerau führten am Mittwoch (23.9.) mit Hilfe der Bereitschaftspolizei von 12 bis 20 Uhr Kontrollen in der Innenstadt durch. Im Rahmen des Programms “Sichere Innenstadt” wurden insgesamt 249 Personen und 135 Fahrzeuge überprüft.
Ein 30-jähriger Mann wurde mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erwischt, aber ohne Rezept. Die Polizisten beschlagnahmten die Medikamente und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz ein.
Ein 38-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen, nachdem er Passanten auf dem Bahnhofsvorplatz angegriffen und bedroht hatte. Er wird nun wegen Bedrohung und Körperverletzung strafrechtlich verfolgt.
In einem Waffenverbotsbereich wurde bei einem 52-jährigen Mann ein Elektroschocker gefunden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
In der Nähe eines Spielplatzes erwischten die Polizisten zwei Männer beim Konsum von Cannabis. Da sie dies in einer Verbotszone taten, erwartet sie eine Anzeige nach dem Konsumcannabisgesetz und ein Bußgeld von 500 Euro pro Person.
Bei der Überprüfung von Fahrzeugen stellten die Beamten fest, dass zwei Fahrzeuge nicht versichert waren. Ein anderer Fahrer hatte keinen Führerschein. Auch hier wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Die Polizisten waren erfreut über die Bürgergespräche, die sie mit Passanten geführt haben. Mehrere Menschen äußerten gegenüber ihnen, dass sie sich durch die erhöhte Polizeipräsenz in der Innenstadt sicherer fühlten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, wovon 22378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 19168, wobei 17079 männliche und 2089 weibliche Verdächtige waren. 6494 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 nahezu konstant, wobei 17106 männliche und 2027 weibliche Verdächtige waren. 7004 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








