Polizei informiert Anwohner über Einbruchschutzmaßnahmen und gibt Tipps zur Sicherung von Wohnungen. Wachsame Nachbarschaft wird als wichtiger Schutzfaktor betont.
Präventionstipps in Darmstadt-Ludwigshöhviertel

Darmstadt (ost)
In den dunklen Monaten erhöht sich das Risiko von Einbrüchen. Um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren, waren die polizeilichen Fachberater des Polizeipräsidiums Südhessen am Mittwochmittag (07.01.) in Darmstadt unterwegs.
Sie verteilten Informationsmaterial und suchten den Kontakt zu den dortigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Zudem hielten sie Ausschau nach potenziellen Zielen für Einbrecher, wie zum Beispiel offene Garagen oder gekippte Fenster. Wenn die Bewohner nicht zu Hause waren, wurde ein Flyer mit wichtigen Einbruchsschutztipps im Briefkasten hinterlassen.
Das Ziel der Aktion ist es, die Bewohner über vorbeugende Maßnahmen zu informieren und sie auf mögliche Verbesserungen aufmerksam zu machen. Einbrüche werden oft gezielt durchgeführt, daher ist eine aufmerksame Nachbarschaft von großer Bedeutung.
Die Polizei rät dazu, bei Abwesenheit immer Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren zu schließen, da ein gekipptes Fenster Einbrecher anlocken kann. Um das Zuhause bewohnt erscheinen zu lassen, können Zeitschaltuhren für Licht oder Radio hilfreich sein. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie Alarmanlagen oder verbesserte Fensterschlösser bieten einen besseren Schutz.
Weitere Informationen erhalten Interessierte von der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen. Bei Bedarf an einer individuellen Beratung können Bürgerinnen und Bürger unter der 06151/969-40444 oder per E-Mail Beratungsstelle.PPSH@Polizei.Hessen.de Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen und Präventionstipps sind auch kostenlos online unter www.polizei-beratung.de verfügbar.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








