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Programm „Sichere Innenstadt“ in Rüsselsheim und Raunheim

Beamte kontrollierten illegalen Tabak, Getränke ohne Pfandsiegel und Kampfmesser. Verkehrskontrollen ergaben Verwarnungsgelder und Drogendelikte.

Foto: unsplash

Rüsselsheim/Raunheim (ost)

Im Zuge des Programms „Sichere Innenstadt“ führten Beamte der Polizeistationen Rüsselsheim und Kelsterbach am Montag (04.05.) von 10.00 bis 18.00 Uhr Kontrollen an Kiosken und im Straßenverkehr durch, bevor sie verschiedene Personen in der Stadt überprüften. Sie wurden von Einsatzkräften der hessischen Bereitschaftspolizei und der Stadtpolizei Raunheim unterstützt.

Am Morgen wurden zunächst Kioske in Raunheim und Rüsselsheim genauer unter die Lupe genommen. In Rüsselsheim wurden 15 Dosen mit illegalem Kautabak entdeckt und beschlagnahmt. In einem anderen Rüsselsheimer Kiosk wurden elf griffbereite Kampf- und Einhandmesser auf der Verkaufstheke gefunden. Die Stadtpolizei Raunheim stellte im Rahmen der Kontrolle außerdem 281 Getränkedosen und Flaschen ohne Pfandsiegel sicher und leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.

Im Anschluss führten die Einsatzkräfte Verkehrskontrollen mit Geschwindigkeitsmessung in der Kelsterbacher Straße in Raunheim durch. 35 Fahrerinnen und Fahrer erhielten Verwarnungsgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ein Drogentest bei einem Lastwagenfahrer reagierte positiv auf vorherigen Amphetaminkonsum. In seiner Fahrerkabine fanden die Ordnungshüter eine kleine Menge Methamphetamin. Der aus Osteuropa stammende LKW-Fahrer musste eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen lassen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 1000 Euro wurde er freigelassen. Ein Fahrer eines gewerblichen 3,5-Tonners führte keine Tageskontrollblätter mit. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, wurde eine Sicherheitsleistung von 500 Euro vor Ort erhoben.

Bei nachfolgenden Überprüfungen in der Rüsselsheimer Innenstadt wurden insgesamt 29 Personen kontrolliert. Es wurden keine Verstöße von der Polizei festgestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19.133 konstant. Davon waren 17.106 männlich und 2.027 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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