Eine Person aus der queeren Community wurde angegriffen und beleidigt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen des Vorfalls.
Queerfeindlicher Angriff in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Ein Mitglied der queeren Community wurde am frühen Sonntagmorgen (26. Juli 2026) von einem bisher unbekannten Täter angegriffen und beleidigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
Der Angreifer soll gegen 06:00 Uhr im Bereich der C-Ebene der Konstablerwache auf die queere Person aufmerksam geworden sein. Nach einer Beleidigung aufgrund ihrer Kleidung schlug er der Person mit der flachen Hand unterhalb des Ohres. Anschließend entfernte sich der Täter in eine unbekannte Richtung.
Die 26-jährige Geschädigte meldete den Vorfall daraufhin bei der Polizei. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 180 cm groß, dunkle Haare, dunkler Bart, sprach afghanisch; schwarz-weiß gestreiftes Hemd, weißes T-Shirt, schwarze Hose.
Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 10100 bei der Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, davon waren 237 männlich, 30 weiblich und 130 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








