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Rabenau: Einbrüche und Brandstiftung in Gießen

Einbruch in Tankstelle und Wahlplakate beschädigt und geklaut, Transporter brennt – Zeugensuche nach Brandstiftung, Einbruch in Kita.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Buseck: Einbruch in Tankstelle

Am gestrigen frühen Morgen brachen mehrere Diebe in eine Tankstelle in Großen-Buseck ein. Sie öffneten gewaltsam einen Tresor im Inneren und flüchteten in einem weißen Golf.

Um 4.10 Uhr betraten die Täter gewaltsam den Verkaufsraum der Tankstelle in der Ganseburgstraße (an der B49). Mit Werkzeug knackten sie einen fest verankerten Tresor, luden ihn in einen weißen VW Golf (neueres Modell) und flüchteten um 4.20 Uhr in eine unbekannte Richtung. Am Fahrzeug waren zuvor in Grünberg gestohlene Gießener Kennzeichen angebracht. Es wird angenommen, dass mindestens vier Personen beteiligt waren.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat verdächtige Aktivitäten bemerkt? Ist der weiße Golf jemandem aufgefallen? Kann jemand Informationen zur Identität der Einbrecher liefern?

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Stadt und Kreis: Beschädigung und Diebstahl von Wahlplakaten

Heute Morgen berichtete ein aufmerksamer Zeuge, dass zwei Unbekannte Wahlplakate in Gießen angezündet hatten. Die Täter flüchteten auf E-Rollern von der Licher Straße 121. Die Tat ereignete sich um 0.40 Uhr. Vier zerstörte Plakate waren an Laternenpfählen befestigt, diese wurden nicht beschädigt. Die Suche nach den Tätern verlief ergebnislos.

Zwischen Samstag (7.2.) und Sonntag beschmierten Unbekannte weitere Wahlplakate (CDU) entlang der Ringallee. Außerdem besprühten sie Schriftzüge auf eine Garagenwand einer Schule, einen Zigarettenautomaten sowie Strom- und Telekomverteilerkästen.

In Rabenau wurden mehrere Wahlplakate der AfD gestohlen. Diese waren in der Gießener Straße (Londorf) und der Londorfer Straße (Kesselbach) aufgehängt. Die Plakate verschwanden zwischen Donnerstag (5.2.) und Freitag. In der vergangenen Woche kam es auch zu Sachbeschädigungen an Plakaten in Lollar und Reiskirchen. Verschiedene Parteien waren betroffen (FDP, CDU, Freie Wähler).

Zu allen Vorfällen werden Zeugen gesucht. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Transporter in Flammen – Zeugensuche nach Brandstiftung

Heute Morgen um 4 Uhr meldete ein Zeuge brennende Fahrzeuge in der Kerkrader Straße. Ein dort abgestellter Transporter der Firma MAN stand in Vollbrand, zwei weitere Transporter (MAN und Mercedes Vito) wurden ebenfalls beschädigt. Die Feuerwehr löschte das Feuer, niemand wurde verletzt. Den ersten Ermittlungen zufolge haben die Brandermittler festgestellt, dass der Transporter vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Die Hintergründe sind unklar und werden untersucht. Der entstandene Schaden muss noch genau beziffert werden, aber er wird voraussichtlich im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat verdächtige Aktivitäten bemerkt? Wer kann Informationen zu einem möglichen Motiv liefern?

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Einbruch in Kita

Am Wochenende brach ein Unbekannter ein Fenster in der Liebigstraße auf. Dadurch gelangte er in die Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte, wo er nach Wertgegenständen suchte. Schließlich floh der Einbrecher unbemerkt mit Bargeld. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag (6.2.) um 16 Uhr und heute Morgen um 7 Uhr.

Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 im Jahr 2023 relativ konstant im Vergleich zu 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 511 männlich und 87 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023 leicht zurückging. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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