Ein 62-Jähriger bedrohte einen 46-Jährigen mit einem Messer vor einer Bäckerei, um eine Zigarette zu erpressen. Der Täter wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.
Räuberische Erpressung in Frankfurt-Ostend

Frankfurt (ost)
Am Donnerstag wurde berichtet, dass es vor einer Bäckerei in der Wittelsbacherallee zu einem räuberischen Überfall gekommen sein soll.
Um 13:25 Uhr soll ein 62-jähriger Mann einen 46-jährigen Mann auf dem Bürgersteig vor der Bäckerei um eine Zigarette gebeten haben. Als der Angesprochene dies verneinte, soll der 62-Jährige ein Messer gezückt haben, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Nachdem er schließlich eine Zigarette erhalten hatte, betrat er die Bäckerei und stellte dort verwirrende Fragen. Danach verließ er die Bäckerei wieder.
Die Polizei nahm den Mann fest. Aufgrund seines geistigen Zustandes wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, um weitere Untersuchungen durchzuführen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 1785 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2173, darunter 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige. 1077 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 3217 Fälle, wovon 1850 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, darunter 2046 männliche und 217 weibliche Verdächtige. 1179 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








