Ein 83-jähriger Mann wurde um 29.000 Euro betrogen, nachdem er online investierte und Betrügern Zugriff auf seinen Computer gewährte.
Rasdorf: Trickbetrug im Internet

Fulda (ost)
Internetbetrug
Fulda. Ein 83-jähriger Mann aus dem Landkreis Fulda stieß nach aktuellen Erkenntnissen im Internet auf eine Plattform für Investitionen, nahm Kontakt auf und investierte 500 Euro. Nach einer Weile überzeugten die Betrüger ihn, dass die Kurse steigen würden und er sich abschließend registrieren müsse. Der 83-Jährige vertraute ihnen und gewährte Fernzugriff auf seinen Computer und sein Onlinebanking. Erst danach erkannte der Mann, dass er Betrügern zum Opfer gefallen war und 29.000 Euro von seinem Konto abgebucht worden waren.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:
Trickbetrug ist vielfältig.
Die Täter passen ihr Vorgehen an die Ängste potenzieller Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich berühren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während des Betrugs verhindern den Kontakt mit nahestehenden Personen. Dadurch wird der Betrug aufrechterhalten und Opfer sind bereit, hohe Geldbeträge zu zahlen. Folgen wie sozialer Rückzug und Scham bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Erlebte, jeder kann Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie einen Betrugsverdacht haben. Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Website https://ppoh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Regionales/Regional.-Informiert./
Fahrraddiebstahl und Vandalismus
Fulda. Zwischen Mittwoch (24.07.), 14 Uhr, und Donnerstag (25.07.), 9 Uhr, stahlen Unbekannte aus der Gartenhütte einer Kleingartenanlage in der Straße „Gartau“ mehrere Fahrräder im Wert von schätzungsweise 150 Euro. In diesem Zeitraum wurden an zwei weiteren Gartenhütten zwei Fenster und eine Porzellanfigur beschädigt. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen, aber es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 350 Euro.
Ein Zeuge bemerkte gegen 21 Uhr mehrere Jugendliche, die sich in der Kleingartenanlage und der näheren Umgebung aufhielten. Er beschrieb sie als etwa 15 Jahre alt. Einer trug ein rotes, ein anderer ein hellblaues T-Shirt und eine weiße Shorts. Ob die Jugendlichen mit dem Diebstahl und Vandalismus in Verbindung stehen, muss durch weitere polizeiliche Ermittlungen geklärt werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Kennzeichendiebstahl
Hünfeld. Zwischen Dienstag (09.07.) und Donnerstag (25.07.) stahlen Unbekannte das amtliche Kennzeichen „FD-XU 156“ von einem 125er-Leichtkraftrad, das im Hof eines Wohnhauses „Im Igelstück“ abgestellt war. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Diebstahl aus Autos
Rasdorf. Unbekannte machten sich zwischen Mittwoch (24.07.) und Donnerstag (25.07.) an mehreren Fahrzeugen in Grüsselbach zu schaffen.
Ein roter Mercedes Benz A 180 stand zu diesem Zeitpunkt in einer Hofeinfahrt im Johann-Adam-Förster-Weg. Unbekannte durchsuchten ihn. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen. Es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 500 Euro durch Hebelspuren.
Auch ein grauer Ford Tourneo Connect in der Mühlenstraße war das Ziel von Unbekannten. Sie stahlen eine Handtasche im Wert von rund 150 Euro aus dem Inneren. Ein schwarzer Opel Insignia wurde in derselben Straße durchsucht. Die Täter flüchteten unerkannt mit Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich.
Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
In diesem Zusammenhang rät Ihre Polizei: – Lassen Sie keine Wertgegenstände in Ihrem Auto – Stellen Sie immer sicher, dass Ihr Fahrzeug verschlossen ist – Schließen Sie die Fenster – auch bei kurzer Abwesenheit
Falsche Microsoft-Mitarbeiter ergaunern 5.400 Euro
Fulda. Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Fulda wurde am Dienstag (23.07.) Opfer dreister Betrüger. Die Unbekannten riefen am Morgen bei dem Geschädigten an und gaben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Sie erklärten dem Fuldaer, dass sein Computer gehackt worden sei und sie nun helfen wollten. Der 68-Jährige glaubte den Anrufern und gab im Verlauf des Gesprächs persönliche Daten preis. Erst danach stellte er fest, dass er um 5.400 Euro betrogen worden war.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:
Trickbetrug ist vielfältig.
Die Täter passen ihr Vorgehen an die Ängste potenzieller Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich berühren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während des Betrugs verhindern den Kontakt mit nahestehenden Personen. Dadurch wird der Betrug aufrechterhalten und Opfer sind bereit, hohe Geldbeträge zu zahlen. Folgen wie sozialer Rückzug und Scham bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Erlebte, jeder kann Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie einen Betrugsverdacht haben. Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Website https://ppoh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Regionales/Regional.-Informiert./
Auto zerkratzt
Mittelkalbach. Zwischen Mittwoch (24.07.), gegen 16.30 Uhr, und Donnerstag (25.07.), 8.45 Uhr, wurde in der Erhardstraße ein Auto beschädigt. Der Audi war zum Tatzeitpunkt am Straßenrand geparkt und wurde von unbekannten Tätern mit einem spitzen Gegenstand auf der Motorhaube verkratzt. Der Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Julissa Sauermann
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Autodiebstahlrate in Hessen stieg zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 895 Fälle registriert, wovon 413 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 393 Männer, 42 Frauen und 168 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Autodiebstähle auf 1075 Fälle, von denen 506 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 446, darunter 414 Männer, 32 Frauen und 183 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 5864 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 895 | 1.075 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 413 | 506 |
| Anzahl der Verdächtigen | 435 | 446 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 393 | 414 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 32 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 168 | 183 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 13402 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 15523 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1321 auf 1570. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1019 auf 1132, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62400 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.402 | 15.523 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.321 | 1.570 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.019 | 1.132 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 963 | 1.084 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 48 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 416 | 522 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, wovon 4173 gelöst wurden. Es gab insgesamt 2766 Verdächtige, darunter 1945 Männer, 821 Frauen und 948 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Fälle auf 9798, wobei jedoch nur 3961 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2653, wobei 1806 Männer, 847 Frauen und 851 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten gemeldeten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








