Ein Autofahrer entzieht sich einer Polizeikontrolle und liefert sich eine rasante Verfolgungsfahrt, Zeugen werden gesucht.
Raser entkommt Polizei in Frankfurt-Nordend

Frankfurt (ost)
Statt den Haltezeichen eines Polizeiwagens zu folgen, entkam gestern Nacht (17. Januar 2026) ein unbekannter Autofahrer einer Polizeikontrolle und startete eine schnelle Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Um 01:00 Uhr fiel einer Streifenbesatzung ein Auto auf, das entgegen der vorgeschriebenen Richtung die Einbahnstraße in der Hallgartenstraße befuhr. Das Auto stoppte zunächst an einer roten Ampel an der Kreuzung Friedberger Landstraße / Gießener Straße. Nachdem der Streifenwagen hinter dem Auto zum Stillstand gekommen war, überfuhr das Auto jedoch langsam die rote Ampel und bog nach links auf die Gießener Straße ab. Um das Auto und den Fahrer zu kontrollieren, gaben die Beamten nun Anhaltezeichen. Doch anstatt anzuhalten, drückte der Fahrer auf das Gaspedal.
Er machte eine Wendung auf der Gießener Straße in Richtung Friedberger Landstraße und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit wieder in die Stadt. Das flüchtende Auto bog dann links in die Rothschildallee ab und beschleunigte auf über 150 km/h. An der Kreuzung Rothschildallee / Wittelsbacher Allee fuhr das Auto in Richtung Zoo, missachtete erneut Einbahnstraßenregelungen und entkam dem Blickfeld des Streifenteams. Das Auto konnte später nicht mehr gefunden werden. Trotz des grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Verhaltens kam es zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Es handelte sich um einen schwarzen VW Taigo mit Wiesbadener Kennzeichen. Die Ermittlungen zum Fahrer sind noch im Gange.
Personen, die zu der genannten Zeit Beobachtungen zu dem Auto gemacht haben, werden gebeten, sich während der Geschäftszeiten telefonisch mit der zuständigen Dienststelle unter der Rufnummer 069 / 755 – 46208 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Bezüglich der Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








