Ein Räuber-Trio überfiel einen jungen Mann nach Geldabhebung. Zwei Tatverdächtige festgenommen, Polizei sucht Zeugen.
Raub an Geldautomat in Frankfurt-Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
In der Nacht vom Freitag, den 10. Juli 2026, auf den Samstag, den 11. Juli 2026, attackierte eine Gruppe von Räubern einen jungen Mann, nachdem er Geld von einem Geldautomaten abgehoben hatte. Zwei der drei Verdächtigen wurden von der Polizei festgenommen, und es werden Zeugen gesucht.
Nach den vorliegenden Informationen hat ein 19-jähriger Mann gegen 01:45 Uhr Bargeld von einem Geldautomaten in der Taunusstraße/Moselstraße abgehoben.
Es scheint, dass er von den drei Räubern beobachtet wurde, die ihn während des Geldabhebens gewaltsam zur Seite stießen. Dabei fiel etwas Geld auf den Boden, das von den Verdächtigen genommen wurde, während der Rest dem 19-Jährigen aus der Hand gerissen wurde.
Anschließend flüchteten die Verdächtigen in Richtung Kaiserstraße. Kurz darauf sprach der 19-Jährige Bundespolizisten an, die zwei der drei Verdächtigen festnahmen.
Der flüchtige Verdächtige wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 25 Jahre alt, nordafrikanisches Aussehen, schwarzes Haar, an den Seiten rasiert, schwarzer Dreitagebart; trug ein dunkles T-Shirt, eine schwarze Jogginghose, schwarze Sneaker mit weißen Details und hatte einen schwarzen Rucksack bei sich.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer 069/75551299 bei der Kriminalpolizei oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der gemeldeten Fälle von 9798 auf 10106. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1806 auf 1918 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 847 auf 910 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








