Ein 24-Jähriger wurde nach einem Raubüberfall auf einen Kiosk in Kassel festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Raub auf Kiosk: 24-Jähriger festgenommen

Kassel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
(Bitte beachten Sie die Pressemitteilung, die am 9.12.2025 um 14:56 Uhr unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6175845 veröffentlicht wurde).
Kassel:
Nach einem Raubüberfall auf einen Kiosk in der Nordstadt von Kassel am 8. Dezember 2025 haben die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Kassel einen Erfolg verzeichnet. Nach intensiven Untersuchungen konnte ein 24-jähriger Mann, der in Kassel lebt, als Verdächtiger identifiziert und festgenommen werden. Er wird dringend verdächtigt, den Mitarbeiter des Kiosks in der Holländischen Straße am Abend des 8. Dezember mit Pfefferspray angegriffen und Bargeld gestohlen zu haben. Der 29-jährige Angestellte wurde bei dem Überfall leicht verletzt und musste daher nach dem Vorfall im Krankenhaus behandelt werden. Nachdem der 24-Jährige als potenzieller Täter ins Visier der Ermittlungen geraten war, erwirkte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes, der in der vergangenen Woche vollstreckt wurde. Gleichzeitig wurde der Tatverdächtige an seiner Wohnadresse von Polizisten festgenommen. Bei der Durchsuchung konnten Beweismittel gefunden und sichergestellt werden. Der bereits polizeibekannte 24-jährige Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit wurde mittlerweile einem Haftrichter vorgeführt, der aufgrund der Fluchtgefahr Untersuchungshaft anordnete. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen gegen ihn wegen schweren Raubes dauern an.
Ulrike Schaake, Pressesprecherin Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561-910 1020
Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561-912 2653
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1974 auf 2046 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 199 auf 217 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








