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Raub in Darmstadt gesucht

Kriminalpolizei sucht Zeugen nach möglichem Raub in der Rüdesheimer Straße. Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet?

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Nach einer gemeldeten Streiterei und einem vermuteten Überfall am Mittwochabend (5.11.) bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise.

Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich gegen 21.30 Uhr in der Rüdesheimer Straße, in der Nähe einer Tankstelle, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Männern. Eine aufmerksame Augenzeugin informierte die Polizei über den Vorfall. Die Fahndung der schnell hinzugezogenen Streife blieb bisher erfolglos. Weder die Verdächtigen noch das Opfer konnten gefunden werden. Ersten Ermittlungen zufolge besteht der Verdacht, dass zwei Unbekannte einen jungen Mann angegriffen und ausgeraubt haben sollen.

Wer hat den Vorfall oder verdächtige Aktivitäten beobachtet?

Anwohner oder Zeugen mit relevanten Informationen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 0 mit der Kripo in Darmstadt in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle liegt ebenfalls etwas niedriger, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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