Die Kripo Eschwege sucht nach Zeugen, die Hinweise auf den geflüchteten Räuber geben können. Insbesondere eine Kundin des Geschäfts könnte weiterhelfen.
Raub in Discounter in Eschwege: Verfolgende Kundin gesucht

Eschwege (ost)
Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):
Am gestrigen Donnerstagmittag ereignete sich ein Raub in einem Supermarkt in der Heubergstraße durch einen bislang unbekannten Täter. Die Polizei Eschwege bittet nun um Hinweise von Zeugen, die Informationen über den flüchtigen Räuber geben können. Besonders hilfreich könnte eine Kundin sein, die dem Geschäftsführer bei der Verfolgung des Täters geholfen hat.
Nach Angaben der Polizeistation Eschwege geschah der Vorfall gegen 12:30 Uhr in dem Supermarkt. Zu dieser Zeit zahlte ein Kunde seine Einkäufe. Als die Kassiererin die Kasse öffnete, griff der Täter, der zuvor in der Nähe war, die Frau auf der linken Seite an. Danach griff er in die Kasse, nahm mehrere Geldscheine heraus und flüchtete aus dem Laden. Der Geschäftsführer, der den Raub bemerkte, verfolgte den Mann sofort, der schließlich in der Heubergstraße, Ecke Südring, auf ein Fahrrad stieg und in Richtung der Kirche in der Parkanlage am Heuberg davonfuhr. Dort verlor sich die Spur des Täters, der wie folgt beschrieben wird:
Die Kundin, die dem Geschäftsführer half, den Täter zu verfolgen, sowie andere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Eschwege unter Tel. 05651-9250 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1974 männlich und 199 weiblich, wobei 1077 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








