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Raub in Gießen, Zeugen gesucht

Ein 28-Jähriger wurde in der Innenstadt überfallen, Augenverletzungen erlitten. Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Gießen: Augenzeugen gesucht nach Raubüberfall

Am Samstag (17.1.) ereignete sich gegen 17.05 Uhr in der Innenstadt ein Raubüberfall. Ein 28-jähriger Mann war zu Fuß in der Marktstraße unterwegs. Plötzlich kam ein Unbekannter auf ihn zu, sprühte Reizgas in seine Augen und raubte persönliche Gegenstände, darunter eine Geldbörse. Der Mann taumelte zum Eingang eines Supermarktes, wo ein Zeuge sich um ihn kümmerte. Ein weiterer Zeuge, dessen Name der Polizei nicht bekannt ist, gab den Einsatzkräften einen Hinweis auf eine Gruppe von Personen in der Nähe von Löbers Hof. Bisher konnte kein Verdächtiger ermittelt werden.

Das Opfer des Raubüberfalls erlitt Augenverletzungen, die nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Ermittler suchen nach Zeugen: Wer hat den Überfall beobachtet? Wer kann Informationen über die Täter geben? Bisher unbekannte Zeugen, insbesondere der Mann, der die Polizei auf die beschriebene Personengruppe aufmerksam machte, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.

Lich: Verkehrsverstöße konsequent geahndet trotz eisiger Temperaturen

Sogar bei Temperaturen von -8 Grad führten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes stationäre Verkehrskontrollen durch. Sie wurden erneut von Mitarbeitern des Gießener Ordnungsamtes unterstützt. Gestern kontrollierten sie zwischen den frühen Morgenstunden und dem Mittag in Nieder-Bessingen fast 50 Fahrzeuge. Der Schwerpunkt lag auf Kleintransportern und Lastwagen. Neben Verstößen gegen die Gurtpflicht ahndeten die Beamten unter anderem Verstöße gegen die Ladungssicherung und Sozialvorschriften. In fünf Fällen bemängelten die Kontrolleure auch unzureichende Beleuchtung. Zwei Fahrzeuge hatten kaum oder gar nicht enteiste Scheiben, was die Sicht behinderte. Die Fahrer mussten das Problem vor Ort per Hand beheben, während die Beamten ihnen Eiskratzer reichten. Außerdem mussten die beiden Betroffenen ein Verwarngeld zahlen. Sie wurden über die Gefahren unzureichender Sicht informiert und durften dann mit klaren Scheiben und guter Sicht weiterfahren. Weitere Kontrollen sind bereits geplant.

Um sicher anzukommen, gibt die Polizei folgenden Rat:

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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