Ein Mann wurde bei einem mutmaßlichen Raub schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.
Raub in Rothenditmold: Zeugenaufruf

Kassel (ost)
Kassel-Rothenditmold:
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei in ein Krankenhaus in Kassel gerufen, da ein Mann mit schwersten Verletzungen eingeliefert wurde. Der 35-Jährige gab an, Opfer eines Raubüberfalls in der Marburger Straße geworden zu sein. Anschließend wurde der Mann, der schwere Kopfverletzungen erlitten hatte und mehrere Zähne verloren hatte, bewusstlos und musste notoperiert werden. Er soll mittlerweile außer Lebensgefahr sein, konnte aber noch nicht befragt werden. Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Informationen zum mutmaßlichen Raub oder den unbekannten Tätern haben.
Der Rettungsdienst wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2:50 Uhr zum Ottokar-Knierim-Platz in Kassel gerufen, um den verletzten Mann zu versorgen. Es ist noch unklar, ob dies der Tatort war. Der 35-jährige Mann mit algerischer Staatsangehörigkeit lebt in Frankreich, war aber zuletzt in Kassel. Er gab an, dass die Täter, die ihn angegriffen und sein Handy gestohlen haben, drei unbekannte Männer waren, die sich auf Arabisch oder Französisch unterhielten.
Personen, die verdächtige Beobachtungen im Stadtteil Rothenditmold in der Nacht zum Sonntag gemacht haben oder Informationen zu dem mutmaßlichen Raub haben, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 auf 2173, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1779 auf 1974 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 190 auf 199 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 auf 1077. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in der Region Hessen in Deutschland zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, wovon 245 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 323 Verdächtige, darunter 275 Männer, 48 Frauen und 137 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Zahl der Mordfälle auf 243, von denen 224 gelöst wurden. Es gab 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








