Die Ermittler suchen Zeugen für einen Handyraub an einem 10-jährigen Jungen. Die Täter, zwischen 17 und 18 Jahren alt, sind bisher unbekannt.
Raub von Zehnjährigem in Homberg: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Homberg (ost)
Homberg (Schwalm-Eder-Kreis):
Personen, die Zeugen eines Handyraubes waren, der angeblich am 21. April 2026 in Homberg (Efze) stattgefunden hat, werden derzeit von den Ermittlern der Kriminalpolizei in Homberg gesucht. Ein 10-jähriger Junge soll das Opfer des Überfalls gewesen sein, als er gegen 15 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Marktplatz unterwegs war. Nach seinen Angaben zusammen mit einem Erziehungsberechtigten seien zwei Jugendliche in der Nähe des Rathauses auf ihn zugegangen und hätten ihn festgehalten. Sie hätten das Kind dann unter Androhung von Gewalt gezwungen, sein Handy herauszugeben, mit dem die Täter schließlich in Richtung des alten Schwimmbades geflohen seien. Da die bisherigen Untersuchungen nicht zur Identifizierung der flüchtigen Jugendlichen geführt haben, wenden sich die Ermittler nun an die Öffentlichkeit.
Die beiden Verdächtigen sollen zwischen 17 und 18 Jahre alt gewesen sein, schwarze Haare und einen dunkleren Teint gehabt haben und glänzende Daunenjacken sowie graue Jeans getragen haben. Einer von ihnen hatte langes, glattes Haar, der andere Locken.
Personen, die den Ermittlern der Kriminalpolizei Hinweise auf die bisher unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 05681-7740 bei der Polizei in Homberg zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 147 auf 130. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








