Die Polizei ermittelt nach einem Raub an einer 78-Jährigen vor einem Saunaclub. Vier Tatverdächtige wurden dank Zeugenhinweisen schnell festgenommen.
Raub vor Saunaclub: Festnahme von vier Tatverdächtigen

Dietzenbach (ost)
Nach einem Vorfall vor einem Sauna- und Wellnessclub in der Justus-von-Liebig-Straße am Dienstagmorgen führt die Polizei nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes durch. Dank Zeugenhinweisen konnten vier Tatverdächtige schnell festgenommen werden.
Den Ermittlern zufolge wurde eine 78-jährige Frau gegen 9.45 Uhr vor dem Gebäude von einem Mann angesprochen, der sie kurz darauf überwältigte und ihre Geldbörse entwendete. Der Unbekannte flüchtete daraufhin mit etwas Bargeld. Die Seniorin, die zu Boden ging, erlitt leichte Verletzungen.
Während der Fahndung erhielten die Beamten Hinweise auf zwei Fahrzeuge, die nach der Tat gesichtet wurden; eines davon wurde schließlich am Dietzenbacher Bahnhof gefunden. Kurz darauf wurden die vier Tatverdächtigen vorläufig festgenommen – zwei 19-jährige Männer und zwei Frauen im Alter von 20 und 21 Jahren, die mutmaßlich gemeinschaftlich gehandelt haben könnten. Sie wurden vorübergehend zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen zu ihren jeweiligen Tatbeteiligungen sind noch im Gange.
Neben dem mutmaßlich geraubten Bargeld wurden auch Mobiltelefone sichergestellt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei in Offenbach zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, wovon 1785 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2173, darunter 1974 Männer und 199 Frauen. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 3217, wovon 1850 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, darunter 2046 Männer und 217 Frauen. 1179 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








