Die Kriminalpolizei prüft einen möglichen Tatzusammenhang nach zwei Raubstraftaten in Offenbach. Zeugenhinweise werden dringend erbeten.
Raubüberfälle in Offenbach: Kripo sucht Zusammenhang und Zeugen

Langen (ost)
Nach zwei Raubüberfällen in der Nacht zum Sonntag prüft die Kriminalpolizei in Offenbach einen möglichen Zusammenhang der Taten und bittet um Zeugenhinweise.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 2.40 Uhr in der Bürgerstraße. Dort wurde ein 21-jähriger Mann von drei bisher unbekannten Jugendlichen oder jungen Erwachsenen plötzlich mit Pfefferspray angegriffen. Danach versuchten die Täter, dem Mann aus Langen seine Umhängetasche zu entreißen. Zuerst gelang es dem 21-Jährigen zu fliehen, aber er stürzte beim Weglaufen. Die Angreifer holten ihn ein und schlugen sowie traten auf ihn ein. Schließlich konnte sich der Mann erneut losreißen und flüchten.
Etwa 50 Minuten später kam es nur wenige hundert Meter entfernt in der Bahnstraße zu einem ähnlichen Vorfall. Ein 36-jähriger Mann war gegen 3.30 Uhr zu Fuß unterwegs, als er von vier bis fünf unbekannten Tätern angegriffen wurde. Auch ihm sprühten die Angreifer plötzlich Pfefferspray ins Gesicht. Danach schlugen und traten sie auf den Mann ein, raubten sein Mobiltelefon und den mitgeführten Rucksack und flüchteten in unbekannte Richtung. Der 36-Jährige musste zur Behandlung seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Während der nächtlichen Fahndung der Polizei wurden keine Verdächtigen mehr gefunden.
Bislang liegt folgende Beschreibung der Täter vor: Sie sollen etwa 25 bis 30 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter groß gewesen sein; alle hatten offenbar kurze schwarze Haare.
Hinweise zu den Überfällen oder den Tätern nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








