Mehrere Einbrüche in Wohnungen und Häuser beschäftigen die Polizei im Kreis Groß-Gerau. Die Täter erbeuteten Geld und Schmuck.
Raunheim: Einbruchsserie im Kreis Groß-Gerau

Kreis Groß-Gerau (ost)
In den letzten Tagen wurden mehrere Einbrüche in Wohnungen und Häuser der Polizei gemeldet.
Am Sonntag (05.04.), zwischen 9.15 und 16.10 Uhr, drangen Einbrecher auf bisher unbekannte Weise durch die Wohnungstür in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lahnstraße in Raunheim ein. Dort erbeuteten die ungebetenen Besucher verschiedene Schmuckstücke und Geld.
Zwischen Freitagmittag (03.04.) und Sonntagabend (05.04.) drangen Unbekannte gewaltsam in eine Wohnung im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Eduard-Anthes-Straße in Groß-Gerau ein. Auch hier hatten es die Kriminellen auf Geld und Schmuck abgesehen.
Zwischen Donnerstagabend (02.04.), 17.30 Uhr und der Nacht zum Freitag (03.04.), gegen 1.40 Uhr, wurde ein Haus „Auf dem Zehnthöbel“ in Büttelborn-Worfelden von Kriminellen ins Visier genommen. Sie gelangten durch die Terrassentür hinein und durchsuchten anschließend nach Wertgegenständen. Die ungebetenen Besucher stahlen unter anderem Geld, eine Armbanduhr und Zigaretten.
Zwischen dem 27. März und Donnerstagnachmittag (02.04.) stahlen Einbrecher Schmuck aus einem Haus im Bäckerweg in Mörfelden-Walldorf. Ersten Ermittlungen zufolge drangen die noch unbekannten Täter gewaltsam über die Terrasse in die Wohnräume ein. Danach flüchteten sie mit ihrer Beute vom Tatort.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kommissariat 21/22 der Kripo in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 598 Verdächtige, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








