Polizei stoppt 60 Fahrzeuge und nimmt 71 Personen genauer unter die Lupe, ahndet Verstöße in Waffenverbotszone.
Raunheim: Verkehrskontrollen in Rüsselsheim und Kelsterbach

Rüsselsheim/Raunheim/Kelsterbach (ost)
Während Verkehrskontrollen der Polizeistationen Rüsselsheim und Kelsterbach, der Stadtpolizei Kelsterbach sowie Kräften der Hessischen Bereitschaftspolizei am Mittwoch (25.03.), zwischen 10.00 und 18.00 Uhr, wurden 60 Fahrzeuge angehalten und 71 Personen genauer überprüft. Insgesamt wurden 36 Geschwindigkeitsüberschreitungen, acht Verstöße gegen die Gurtpflicht und sieben Verstöße gegen das bestehende LKW-Durchfahrtsverbot auf der südlichen Ringstraße in Kelsterbach geahndet. Der unrühmliche Spitzenreiter auf der Südlichen Ringstraße in Kelsterbach war ein 26-jähriger Autofahrer, der mit 80 km/h in einer 50 km/h-Zone unterwegs war. Auf der Kelsterbacher Straße in Raunheim wurde ein 26-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg mit 55 km/h statt der erlaubten 30 km/h erwischt. Dort wurden auch zwei Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis gestoppt. Bei einem der Fahrer wurde zudem eine illegale Beschäftigung und Sozialleistungsbetrug festgestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Bei abschließenden Kontrollen bezüglich des Waffen- und Messerverbots in der Rüsselsheimer Innenstadt wurden insgesamt 12 Personen überprüft. Zwei von ihnen hatten eine Schreckschusswaffe bzw. ein Messer bei sich. Beide Männer hatten außerdem kleine Mengen Haschisch dabei. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein und konfiszierte die Gegenstände. Zwei der überprüften Personen wurden von Staatsanwaltschaften wegen laufender Verfahren gesucht. Nachdem ihre aktuellen Adressen ermittelt wurden, wurden sie wieder freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19168 im Jahr 2022 und 19133 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 17079 im Jahr 2022 auf 17106 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








