Ein 37-Jähriger unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis auf der Autobahn kontrolliert; mehrere Strafverfahren drohen ihm jetzt.
Ravolzhausen: Verkehrsdelikte aufgedeckt in Langenselbold

Langenselbold (ost)
(fg) Offenbar unter dem Einfluss von Drogen und ohne Fahrerlaubnis fuhr ein 37-jähriger Mann am Sonntagmorgen mit seinem Fahrzeuggespann auf der Autobahn 45 von Gießen aus, bevor er von einer Streifenbesatzung der Polizeiautobahnstation Langenselbold kontrolliert wurde. Gegen 9.20 Uhr fuhren die Beamten auf der Landesstraße 3193 in Richtung Ravolzhausen und bemerkten das Gespann, das an der Ausfahrt Langenselbold-West abfuhr. Nachdem die Ampel auf Grün umgeschaltet hatte, bog der Audi A4 mit Anhänger in Richtung Ravolzhausen ab. Die Kontrolle fand schließlich in der Hüttengesäßer Straße statt. Aufgrund verschiedener Tests bestätigte sich der Verdacht, dass der Mann aus Büdingen unter Drogeneinfluss stand, weshalb ein freiwilliger Drogentest durchgeführt wurde; dieser fiel positiv auf Amphetamine aus. Es stellte sich heraus, dass der 37-Jährige ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren war.
Die Überprüfung des Kennzeichens des Audi ergab zudem, dass das Fahrzeug nicht mehr versichert war. Das Kennzeichen des Anhängers war bereits außer Betrieb. Bei genauerer Betrachtung des Kennzeichens wurde festgestellt, dass es bereits entwertet war. Außerdem war der Anhänger als gestohlen zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Daher wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls erstattet. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten etwa 1,5 Gramm Amphetamin. Die Drogen und zugehörigen Utensilien wurden beschlagnahmt.
Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Büdinger musste zur Blutentnahme und Vernehmung mit zur Dienststelle kommen. Der 37-Jährige steht nun mehreren Strafverfahren gegenüber.
Offenbach, 08.04.2024, Pressestelle, Felix Geis
Kontakt:
Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 auf 19.168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in der Region Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Fälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Fälle (10,72%). 208 Menschen wurden getötet, 3.878 schwer verletzt und 20.881 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








