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Reichelsheim: Kripo durchsucht Wohnung

Rund halbes Kilo Amphetamin in Gefrierfach. Polizei findet auch LSD, Haschisch und Ecstasy. Personen vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Reichelsheim (ost)

Im Zuge einer Untersuchung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsuchten Polizeibeamte des Rauschgiftkommissariats K 34 in Erbach am Dienstag (08.10.) die Wohnstätte eines 37-jährigen Mannes aufgrund eines richterlichen Beschlusses, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt erwirkt wurde. Unter derselben Adresse lebt auch eine 33-jährige Frau.

Bei der Durchsuchung eines Gefrierfachs stießen die Ermittler auf über 500 Gramm Amphetamin. Des Weiteren wurden LSD-Trips, mehrere Gramm Haschisch, Marihuana und Ecstasy in den Räumlichkeiten beschlagnahmt. Im Verlauf der Untersuchungen ergab sich der Verdacht, dass das eingefrorene Amphetamin einem 35-jährigen Mann gehören könnte, der nicht dort wohnt. Die Polizei durchsuchte daraufhin auch seine Wohnung in Reichelsheim und fand neben mehreren Gramm Haschisch, Marihuana und 20 Ecstasy-Pillen auch 9 mm Pistolenmunition, Schrotmunition und sieben nicht gekennzeichnete Polenböller.

Alle drei Personen wurden vorübergehend von der Polizei festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder freigelassen. Sie werden sich nun in entsprechenden Strafverfahren verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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