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Reichensachsen: Tödlicher Verkehrsunfall auf B 452

Eine 35-jährige Fahrerin geriet in einer Rechtskurve zu weit über die Fahrbahnmitte hinaus, kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer und verursachte einen schweren Unfall.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Polizei Eschwege

Gestern Abend gab es einen tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad auf der B 452 zwischen Reichensachsen und der Einmündung zur B 27 („Hoheneicher Rondell“). (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6262942).

Um 18:35 Uhr fuhr eine 35-jährige Eschwegerin von der B 27 kommend mit ihrem Auto in Richtung Reichensachsen auf der B 452. Zur gleichen Zeit kam ihr ein 58-jähriger Mann aus Hessisch Lichtenau entgegen, der mit einem Motorrad unterwegs war. Ersten Ermittlungen zufolge geriet die Autofahrerin in einer Rechtskurve zu weit auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad kam. Der Motorradfahrer wurde seitlich getroffen und dann nach rechts in das angrenzende Feld geschleudert. Auch das Auto kam nach dem Zusammenstoß von der Bundesstraße ab. Der 58-Jährige wurde schwer verletzt und erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort.

Die Staatsanwaltschaft in Kassel hat einen Sachverständigen hinzugezogen und die beteiligten Fahrzeuge beschlagnahmt. Bei der 35-Jährigen wurde außerdem eine Blutentnahme angeordnet.

Die Bundesstraße war bis 21:50 Uhr in diesem Abschnitt voll gesperrt, eine entsprechende Rundfunkwarnung wurde herausgegeben. Die örtliche Feuerwehr, Rettungskräfte und die Notfallseelsorge waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf etwa 13.000 EUR geschätzt.

Pressestelle PD Werra-Meißner; KHK Künstler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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