Bei einem Verkehrsunfall in Bad Sooden-Allendorf musste eine Autofahrerin eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ein weiterer Unfall in Eschwege verursachte Schäden in Höhe von 1300 Euro.
Reichensachsen: Verkehrsunfälle in Eschwege und Umgebung

Eschwege (ost)
Die Polizei in Eschwege
Blutentnahme bei Autofahrerin nach Verkehrsunfall
Am Donnerstagmorgen fuhr eine 45-jährige Autofahrerin aus Meinhard in Bad Sooden-Allendorf den Zubringer von der Werrabrücke in Richtung B 27. An der Einmündung zur Straße „Am Bahnhof“ kollidierte die Frau mit dem Auto eines 61-jährigen aus Bad Sooden-Allendorf, der von dort in Richtung Werrabrücke unterwegs war. Der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge verursachte einen Sachschaden in Höhe von 6000 Euro. Bei der 45-Jährigen stellten die Beamten während der Unfallaufnahme den Konsum beeinflussender Substanzen (geringe Menge Alkohol, Amphetamin, THC) fest, weshalb sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurden eingeleitet.
Autotür geöffnet; Schaden 1300 Euro
Ein 47-jähriger Autofahrer aus Eschwege fuhr am Donnerstag um 13.07 Uhr die Friedrich-Wilhelm-Straße in Eschwege entlang. Als er am geparkten Auto eines 26-jährigen aus Meißner vorbeifuhr, der in diesem Moment die Fahrertür öffnete, kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die Schäden werden auf 800 Euro und 500 Euro geschätzt.
Unfall auf Tankstellengelände; Schaden 700 Euro
Am Donnerstag um 14.24 Uhr kam es auf dem Gelände der Tankstelle in der Landstraße in Reichensachsen zu einer leichten Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor. Eine 61-jährige aus dem LK Kassel hatte ihren Tankvorgang am Auto abgeschlossen und übersah beim Losfahren von der Zapfsäule ein angebrachtes Mähwerk bei einem Traktor, was zur Kollision der beiden Fahrzeuge führte. Am Auto der Frau entstand ein Sachschaden von 500 Euro, der Traktor wurde mit 200 Euro Schaden am Mähwerk beschädigt.
Kollision zwischen Auto und Kind auf Fahrrad
Am Donnerstag fuhr ein 61-Jähriger aus Wehretal in Reichensachsen die Langenhainer Straße aus Richtung Landstraße kommend in Richtung Langenhain. Nachdem der 61-Jährige an einem geparkten Fahrzeug vorbeigefahren war und kurz in einer rechtsseitigen Parkbucht anhielt, um Gegenverkehr passieren zu lassen, wollte der 61-Jährige wieder anfahren. Beim Anfahren überquerte plötzlich ein 10-jähriges Kind auf einem Fahrrad die Fahrspur des 61-Jährigen, was zu einer Kollision führte. Das Kind fiel dabei auf die Motorhaube des Autos. Das Kind schien unverletzt zu sein, wurde aber vorsorglich von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Am beteiligten Auto entstand ein Sachschaden von 1800 Euro. Der Unfall ereignete sich um 16.47 Uhr.
Blutentnahme bei Fahrer von E-Scooter durchgeführt
Am Donnerstagnachmittag stoppten die Beamten der Eschweger Polizei einen 35-Jährigen aus Eschwege auf seinem E-Scooter im Bereich Wiesenstraße/Tränenbrücke zur Kontrolle. Ein durchgeführter Drogenvortest ergab Hinweise auf die Einnahme berauschender Substanzen, in diesem Fall auf Amphetamin. Die Beamten veranlassten daraufhin eine Blutentnahme und leiteten strafrechtliche Ermittlungen wegen der Fahrt unter berauschenden Mitteln sowie wegen Besitz/Erwerb von Betäubungsmitteln ein.
Die Polizei in Hessisch Lichtenau
Verkehrsunfallflucht; Polizei sucht Zeugen
Ein 22-jähriger Autofahrer aus Hessisch Lichtenau musste am Donnerstag um 20.30 Uhr einem ihm frontal entgegenkommenden Auto ausweichen. Dadurch geriet er seitlich gegen einen Bordstein, was zu einer Beschädigung vorne rechts u.a. an der Felge und dem Radkasten seines Autos führte. Der Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt. Der Vorfall ereignete sich auf der Friedrichsbrücker Straße unterhalb der B7-Brücke. Der 22-Jährige war stadtauswärts (Friedrichsbrück) unterwegs, während das entgegenkommende Auto nach dem Vorfall in Richtung Innenstadt fuhr. Hinweise zum Fahrzeug unter 05602/9393-0 an die Polizei Hessisch Lichtenau.
Die Polizei in Witzenhausen
Blutentnahme bei Fahrradfahrer durchgeführt
Am Donnerstagabend kontrollierten die Beamten der Polizei Witzenhausen einen 38-Jährigen aus der Kirschenstadt auf seinem Fahrrad im Bereich „An der Bohlenbrücke“. Aufgrund eines durchgeführten Atemalkoholtests und eines Drogenvortests ergaben sich Hinweise auf den Einfluss berauschender Mittel (Alkoholtest 2,02 Promille / Einnahme von Amphetamin), sodass die Beamten eine Blutentnahme veranlassten. Strafrechtlich wurden Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Besitz/Erwerb von Betäubungsmitteln aufgenommen.
Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-, PHK Först
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Davon konnten im Jahr 2022 22378 Fälle gelöst werden, im Jahr 2023 waren es 23101 Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogen registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








