Ein 57-Jähriger erlitt bei einem Wohnungsbrand in Burkhardsfelden Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.
Reiskirchen: Verletzter nach Brand

Gießen (ost)
Reiskirchen: Person verletzt bei Feuer
Ein 57-jähriger Mann wurde heute früh (13.9.) bei einem Wohnungsbrand in Burkhardsfelden verletzt. Um 0.30 Uhr verließ der Mann eigenständig die verrauchte Wohnung am Kirchplatz. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte das Feuer und verhinderte ein Übergreifen auf andere Teile des Gebäudes. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei werden untersuchen, wie es zu dem Brand kam. Die Untersuchungen dauern an.
Gießen: Einbruch in Döner-Imbiss
Ein Unbekannter brach in der Grünberger Straße 115 in einen Dönerladen ein. Er zerbrach eine Fensterscheibe des Geschäfts und drang so in das Gebäude ein. Er entkam unbemerkt. Der Einbruch ereignete sich zwischen Mittwoch (11.9.) um 22 Uhr und Donnerstag um 8.30 Uhr.
Die Ermittler suchen nach Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Vandalismus auf Friedhof
Eine aufmerksame Zeugin meldete der Polizei am Donnerstag (12.9.) einen verdächtigen Mann auf dem Alten Friedhof in der Licher Straße. Die Frau beobachtete, wie der Unbekannte gegen 17.45 Uhr in der Nähe der jüdischen Gräber war, dort gegen einen Grabstein trat und anscheinend auch versuchte, Grabsteine umzustoßen. Bevor die Polizei eintraf, entfernte sich der Mann. Polizeibeamte konnten bisher keine Schäden an den Gräbern feststellen. Die Motivation des Unbekannten ist noch unklar. Er wurde auf etwa 30 Jahre alt und 180 cm groß geschätzt. Er hatte helle Haut und eine sportliche Figur. Der Unbekannte trug einen dunklen Pullover, eine blaue Jeans und helle Turnschuhe.
Die Polizei fragt: Wer hat etwas gesehen? Ist der Mann bereits an anderer Stelle aufgefallen? Wer kann Hinweise zur Identität des Unbekannten geben?
Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.
Gießen: Mauer beschmiert
Ein Unbekannter brachte einen Schriftzug auf die Außenmauer eines Grundstücks in der Gutenbergstraße auf. Die Sachbeschädigung mit weißer Farbe ereignete sich zwischen Dienstag (11.9.) um 23 Uhr und Mittwoch um 8 Uhr.
Die Ermittler suchen nach Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben. Sie bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Audi beschädigt
Auf dem Parkplatz einer Postfiliale in der Straße Neue Bäue beschädigte ein unbekannter Fahrer am Freitag (6.9.) einen Audi. Der Unbekannte fuhr zwischen 18.20 Uhr und 18.35 Uhr gegen das Heck des A4 und fuhr dann einfach weg.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegen.
Pierre Gath
Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls von 245 auf 224 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 323 auf 308 gesunken, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








