Ein Mann versuchte Zigarettenautomaten aufzubrechen, wurde dank Zeugen festgenommen. Ermittlungen wegen Diebstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis laufen.
Retterode: Polizei dank aufmerksamer Zeugen erfolgreich bei Festnahme eines Tatverdächtigen

Hessisch Lichtenau / Spangenberg (ost)
Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis) / Spangenberg (Schwalm-Eder-Kreis)
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei am Mittwochabend einen Verdächtigen vorläufig festnehmen, der versucht hatte, zwei Zigarettenautomaten aufzubrechen.
Um 18:30 Uhr sah ein Zeuge in der Schnellröder Straße in Hessisch Lichtenau – Retterode einen Mann, der versuchte, das Schloss eines Zigarettenautomaten mit einem Werkzeug zu öffnen. Der Zeuge informierte sofort die Polizei. Bevor die Streife eintraf, fuhr der Täter mit einem roten Opel davon. Basierend auf den Angaben des Zeugen und weiteren Hinweisen wurden sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Kurz darauf bemerkte auch ein Zeuge in Spangenberg den Mann. Um 19:15 Uhr sah er, wie der Täter versuchte, einen weiteren Zigarettenautomaten in der Melsunger Straße aufzubrechen. Auch dieser Zeuge rief sofort die Polizei. Bei der Fahndung konnte die Polizeistation Melsungen den 38-jährigen Verdächtigen aus dem nördlichen Schwalm-Eder-Kreis in Spangenberg finden. Mit Hilfe der Polizeistation Hessisch Lichtenau wurde der Mann und das Fahrzeug kontrolliert. Im Auto fanden die Beamten unter anderem Werkzeug. Es stellte sich heraus, dass der Opel nicht zugelassen war und der 38-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht.
Gegen den 38-Jährigen wird nun in zwei Fällen wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall, Sachbeschädigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Mögliche weitere Verstöße im Zusammenhang mit dem nicht ordnungsgemäß zugelassenen Fahrzeug werden ebenfalls geprüft. Die Ermittlungen dauern an.
Yvonne Winter, Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle liegt ebenfalls leicht niedriger, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








