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Rheingau-Taunus-Kreis: Entwarnung nach Großeinsatz in Taunusstein

Am Sonntagnachmittag wurde eine unklare Substanz gemeldet, doch nach umfangreichen Untersuchungen wurden keine gefährlichen Stoffe gefunden. Einsatzkräfte arbeiteten 5 Stunden vor Ort.

Foto: Unsplash

Taunusstein (ost)

Am Sonntagnachmittag, kurz nach 14:00 Uhr, wurden zahlreiche Einsatzkräfte aus dem Rheingau-Taunus-Kreis nach Taunusstein-Neuhof gerufen. Ein Bewohner eines Wohnhauses hatte gemeldet, dass sich in einer Tasche eine nicht näher bezeichnete, angeblich potenziell radioaktive Substanz befand.

Die ersten Messungen in der Umgebung des Hauses ergaben keine Anzeichen für erhöhte Strahlenwerte, daher wurden weitere Erkundungs- und Messaktivitäten durchgeführt. Die Gesamtsituation ließ die Möglichkeit offen, dass sich in der Wohnung weitere gefährliche Stoffe befinden könnten. Daraufhin wurden Spezialkräfte der Polizei angefordert. Im Verlauf des Einsatzes mussten umliegende Gebäude evakuiert werden, die betroffenen Bewohner wurden informiert und bei Bedarf in der Aartalhalle Neuhof betreut.

Auch die nachfolgenden Untersuchungen der Einsatzkräfte ergaben keine Hinweise auf Gefahrstoffe, sodass die Einsatzmaßnahmen nach 5 Stunden abgeschlossen werden konnten. Insgesamt waren etwa 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen in der Umgebung der Einsatzstelle wurde die Bevölkerung gewarnt, was bis etwa 19:00 Uhr bestehen blieb. Trotz gegenteiliger Veröffentlichungen wurden keine gefährlichen Stoffe gefunden. Landrat Sandro Zehner und Bürgermeister der Stadt Taunusstein Joachim Reimann besuchten die Einsatzstelle und bedankten sich persönlich bei den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Die Anwohner reagierten mit großem Verständnis auf die notwendigen Maßnahmen und boten den Einsatzkräften unter anderem Getränke und Verpflegung an.

Quelle: Presseportal

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