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Rheingau-Taunus-Kreis: Verkehrsunfallstatistik 2025 für Rheingau-Taunus

Im vergangenen Jahr gab es 3.918 Verkehrsunfälle im Rheingau-Taunus-Kreis, mit sieben tödlich Verletzten und Hauptursache Überhöhte Geschwindigkeit.

Foto: unsplash

Bad Schwalbach (ost)

Die Polizeidirektion Rheingau-Taunus veröffentlicht die Verkehrsunfallstatistik 2025.

Im letzten Jahr gab es einen leichten Rückgang der registrierten Verkehrsunfälle im Rheingau-Taunus-Kreis auf 3.918 (2024: 3.935).

Die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und entspricht nun dem Niveau von 2022 und 2023. Besonders bei den Unfällen mit Schwerverletzten gab es eine deutliche Zunahme. Im vergangenen Jahr kamen sieben Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren drei weniger als im Vorjahr. Die meisten Unfälle im Rheingau-Taunus-Kreis wurden durch Fehler beim Ein- und Ausparken (18,64 %) verursacht. Danach folgten der Seitenabstand zu geparkten Fahrzeugen (12,63 %) und die Geschwindigkeit (8,3 %) als Hauptursachen für Unfälle.

Bei Unfällen mit Personenschäden zeigt sich ein anderes Bild: 27,08% der Unfälle mit Verletzten oder Toten waren auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Bei 17,48% der schwerwiegenden Unfälle wurde die Vorfahrt missachtet und bei 14,5% wurde der erforderliche Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist somit die Hauptursache für Unfälle mit Personenschäden. Geschwindigkeitskontrollen an gefährlichen Strecken sind daher unerlässlich.

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist ein beliebtes Ausflugsziel für Motorradfahrer, insbesondere das Aartal und die Wisperstrecke. Dies führt vor allem im Sommer zu einem hohen Verkehrsaufkommen. Im Jahr 2025 gab es insgesamt 26 Motorradunfälle im Aartal, bei denen eine Person starb, sieben schwer und 17 leicht verletzt wurden. Im Wispertal wurden 2025 insgesamt 21 Motorradunfälle registriert, bei denen sieben Personen schwer und 21 leicht verletzt wurden. Auch im Jahr 2026 liegt der Fokus des Regionalen Verkehrsdienstes auf Motorradkontrollen an den stark frequentierten Strecken der B 54 im Aartal und der L 3033 im Wispertal. In Zusammenarbeit mit benachbarten Direktionen werden zahlreiche Kontrollen durchgeführt und Maßnahmen umgesetzt.

Präventionsveranstaltungen rund um das Thema Motorrad sollen ebenfalls dazu beitragen. Weitere Themen, die die Arbeit der Polizei im Rheingau-Taunus prägen, sind die hohen Zahlen von Wildunfällen und Verkehrsunfallfluchten. Von den 3.918 Gesamtunfällen waren 2.052 entweder Wildunfälle oder Verkehrsunfallfluchten.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Verkehrsunfallstatistik im Presseportal.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen wurden 3.013 Unfälle (2,07%) verzeichnet. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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