Am Montagabend führten Polizeibeamtinnen und -beamte eine länderübergreifende Schwerpunktkontrolle zur dunklen Jahreszeit durch, um steigende Einbruchszahlen zu bekämpfen. Der gemeinsame Schulterschluss der Bundesländer ist ein wichtiges Signal in der Kriminalitätsbekämpfung.
Rheinland-Pfalz: Cross-border controls in the dark season

Limburg (ost)
Kontrollen über Landesgrenzen hinweg in der dunklen Jahreszeit, Beselich / Görgeshausen, Montag, 29.12.2025
(ro)Am Abend des Montags führten Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion Limburg-Weilburg zusammen mit Einsatzkräften des Hessischen Präsidiums Einsatz und der Polizeidirektion Montabaur eine länderübergreifende Schwerpunktkontrolle in der dunklen Jahreszeit und den damit verbundenen steigenden Einbruchszahlen durch. Die gemeinsame Aktion der beiden Bundesländer sendet ein wichtiges Signal im länderübergreifenden Kampf gegen Kriminalität. Die Polizeipräsidenten der Polizeipräsidien Westhessen, Herr Gutzeit, und Koblenz, Herr Süs, begleiteten die Maßnahme und machten sich persönlich ein Bild von der Kontrolle. Es wurden hintereinander zwei Kontrollstellen eingerichtet. Die erste Kontrollstelle war zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr in Hessen an der Bundesstraße 49 bei Beselich. Es wurden 55 Fahrzeuge und 75 Personen überprüft. Ein Fahrer wurde an der Kontrollstelle gestoppt, da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss stand. Es wurden ein entsprechendes Ermittlungsverfahren sowie fünf weitere Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. An drei Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, die in zwei Fällen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Die zweite Kontrollstelle wurde auf einem Parkplatz in Görgeshausen an der Anschlussstelle „Diez“ der Bundesautobahn 3 in der Zeit von 20:15 Uhr bis 22:00 Uhr durchgeführt. Die Einsatzkräfte überprüften 62 Fahrzeuge und 86 Personen. Auch hier wurde eine Verkehrsstrafanzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln erstellt. Dazu kamen drei Ordnungswidrigkeitsanzeigen und drei Fahrzeuge mit Mängeln. Insgesamt waren bei den kalten Temperaturen und leichtem Schneefall fast 50 Beamtinnen und Beamte aus Hessen und Rheinland-Pfalz vor Ort im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.914, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,8% der Gesamtzahl aus, also 1.164 Unfälle. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,02%, was 117.817 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








