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Rheinland-Pfalz: Polizei kontrolliert Pedelecs und E-Scooter

Im täglichen Streifendienst nehmen Kontrollen von Zweirädern und Elektrokleinstfahrzeugen zu. Bei einer Schulung und anschließender Kontrolle in Darmstadt wurden mehrere Fahrzeuge mit manipulierten Höchstgeschwindigkeiten entdeckt.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Kontrollen von Motorrädern und Elektrokleinstfahrzeugen gewinnen im täglichen Streifendienst zunehmend an Bedeutung. Deshalb fand am Freitagmorgen (5.9.) zunächst eine Schulung in den Räumlichkeiten des 1. Polizeireviers statt, gefolgt von einer Kontrolle in der Bismarckstraße. An der Schulung nahmen nicht nur Beamte des Polizeipräsidiums Südhessen teil, sondern auch Mitarbeiter der Justiz und Beamte der Polizei Rheinland-Pfalz.

Zwischen 13 und 15 Uhr konnten die Ordnungshüter 18 Personen sowie 16 Fahrräder und E-Scooter überprüfen. An einem E-Scooter eines 15-Jährigen stellten die Beamten eine erreichbare Höchstgeschwindigkeit von 33 km/h fest, obwohl nur 20 km/h erlaubt waren. An einem Pedelec, das maximal 25 km/h erreichen darf, zeigte das Tachometer eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 113 km/h. Insbesondere dieser extrem hohe Wert deutete auf eine Manipulation des Fahrzeugs hin.

Beide Fahrzeuge wurden zur weiteren Untersuchung durch einen Sachverständigen sichergestellt, woraufhin die Fahrer ihren Weg zu Fuß fortsetzen mussten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte wurden 3.537 Personen und 21.704 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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