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Riedstadt: Drogenbeschlagnahme durch Fahnder

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen beschlagnahmten kiloweise Drogen in Riedstadt. Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft, Bargeld und Waffen sichergestellt.

Amphetamin im Eisfach (Foto: Polizeipräsidium Südhessen).
Foto: Presseportal.de

Riedstadt (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südhessen

Im Zuge einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Rüsselsheimer Rauschgiftkommissariats K 34 wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels durchsuchten die Ermittler am Dienstag (27.08.) mit Unterstützung weiterer Beamter des Polizeipräsidiums Südhessen auch drei Wohnungen in Riedstadt. Insgesamt wurden von den Beamten fast 20 Kilogramm Marihuana, über 10 Kilo Haschisch, etwa 3 Kilogramm Amphetamin, ungefähr 400 Ecstasy-Pillen, rund 270 Gramm Kokain sowie große Mengen verschreibungspflichtiger Medikamente beschlagnahmt. Außerdem wurden etwa 36.000 Euro Bargeld, ein Teleskopschlagstock und eine Schreckschusswaffe sichergestellt.

Gegen einen 27-jährigen Tatverdächtigen lag bereits ein Haftbefehl vor, und auch für einen weiteren 38-jährigen Verdächtigen gab es einen Haftbefehl in einer anderen Angelegenheit. Beide wurden dann in Justizvollzugsanstalten gebracht. Sie erwarten nun entsprechende strafrechtliche Verfahren.

Anmerkung an die Pressevertreter: Weitere Informationen zum Sachverhalt erhalten Sie ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft in Darmstadt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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